Bericht der Fraktion KW 22 #Mobilität

#Zusammenhalten #Zusammengestalten
„Leinfelden Neuer Markt“ - Verlängerung der Stadtbahnlinie U5 kommt

Nachdem der Gemeinderat bereits im April 2019 der Finanzierung der Verlängerung der Stadtbahnlinie U5 von Leinfelden Bahnhof zum neuen Haltepunkt „Leinfelden Neuer Markt“ zugestimmt hat, könnte nun doch noch im Herbst 2020 der Baustart erfolgen. Aufgrund der Schließung der Rathäuser als Folge der Corona-Schutzmaßnahmen wurde die öffentliche Auslegung der Planfeststellungsunterlagen für das Projekt unterbrochen. Die CDU geht davon aus, dass eine Lösung gefunden wird, das Planfeststellungsverfahren jetzt zügig abzuschließen. Die Verwaltung wurde beauftragt, mit dem Regierungspräsidium Stuttgart als Planfeststellungs- bzw. Anhörungsbehörde, eine rasche Auslegung der Pläne in LE zu vereinbaren. Um nach Abschluss des Planfeststellungsverfahrens und dem Erlangen des Baurechts die Maßnahme zügig umsetzen zu können, werden bereits jetzt Vorbereitungen zur notwendigen Baulogistik getroffen. Die CDU Fraktion LE begrüßt diese zeitsparende Vorgehensweise der Verwaltung ausdrücklich.
Mit der Verlängerung der Stadtbahnlinie wird das neue Baugebiet „Schelmenäcker“ sowie die bestehenden Wohngebiete im Süden von Leinfelden verkehrsgünstig an das Liniennetz der Stadtbahn Stuttgart angebunden. Baubeginn könnte noch im Herbst 2020 sein, eine Inbetriebnahme dann Ende 2021. Nach Fertigstellung wird die U5 weiterhin im 20-Minuten-Takt verkehren. Der Stadtteil Leinfelden wird dann von einem weiteren attraktiven und klimafreundlichen ÖPNV- Angebot profitieren. Bus, S-Bahn und auch die Stadtbahn bieten eine ideale Anbindung und tragen wesentlich zur Verkehrsentlastung bei, was letztendlich auch zu einem verbesserten Verkehrsfluss in unserer Stadt führen wird.

Bericht der Fraktion KW 21

#zusammenhalten #zusammengestalten

Neues Wohngebiet „Goldäcker“ in Echterdingen. Das Baulandentwicklungskonzept wird zum Erfolgsmodell und ermöglicht neuen „Wohnraum“ im Stadtteil Echterdingen möglich.
Die CDU-Fraktion im Gemeinderat sieht sich in Ihrer Entscheidung bestätigt, für das Baulandentwicklungskonzept gestimmt zu haben, das der Stadt LE die Möglichkeit gibt, Grundstücke gezielt für Wohnraumschaffung aufzukaufen, denn wir brauchen dringend Wohnraum. Das aktuelle Beispiel des geplanten neuen Wohngebietes „Goldäcker“ in Echterdingen zeigt, dass die Verkaufsbereitschaft der Eigentümer deutlich höher ist als erwartet. Die Stadt LE kann somit als Grundstückseigentümer in absehbarer Zeit entscheidend dazu beitragen, dass dort entwickelt und gebaut werden kann. Das städtebauliche Konzept sieht vor, die bisher offenen Siedlungsstrukturen der Nachbarschaft aufzunehmen und mit einer angemessenen Neubebauung zu arrondieren. Eine drei- bis fünfgeschossige Wohnbebauung westlich der „Goldäckerstraße“ wird durch Grünstreifen in drei überschaubare Baubereiche gegliedert, die sich jeweils um einen gemeinschaftlichen Wohnhof gruppieren. Insgesamt sollen damit rund 180 Wohneinheiten realisiert werden.

Qualitätsoffensive der S-Bahn bleibt das vorrangige Ziel der CDU Regionalfraktion
Trotz der durch Corona verursachten Krise, hält die CDU Regionalfraktion an der Umsetzung der „Qualitätsoffensive S-Bahn Stuttgart (QSS)“ fest. Bestärkt wird die CDU in ihrer Haltung durch einen überproportionalen Anstieg der Fahrgastzahlen. Die S-Bahn ist ein klimafreundliches Verkehrsmittel und hat daher den Anspruch zukunftsfähig weiterentwickelt zu werden. Die dafür vorliegende Qualitätsoffensive ist ein wichtiger Beitrag dazu. Wichtig zu wissen ist, dass die S-Bahn Stuttgart vom Verband Region Stuttgart (VRS) betrieben wird. Der VRS bestellt die Fahrzeuge und gibt den Takt für die S Bahn vor. Takt und Fahrzeuge müssen finanziert werden; auch darum kümmert sich der VRS. Trotz Corona wird es weiterhin Entwicklungen und Pendlerströme in der Region geben, auf die wir verkehrliche Antworten geben müssen. Dies können wir am besten mit dem klimafreundlichen Angebot einer S-Bahn, die leistungsfähig, zuverlässig, pünktlich und attraktiv ist.

Bericht der Fraktion KW 20

#Zusammenhalten – Zusammen gestalten
#Anpacken und Mitmachen
LE soll immer wieder blühen
Die CDU Fraktion im Gemeinderat von Leinfelden-Echterdingen hat in den vergangenen Wochen verschiedene Aktionen durchgeführt, um unseren Bürgerinnen und Bürgern hier und da ein Lächeln auf das Gesicht zu zaubern.

So wurden, z.B. auf Initiative von der ehemaligen Stadtverbandsvorsitzenden Claudia Zöllmer, Osterkörbe mit Aufmerksamkeiten an Pflegediensteinrichtungen in Leinfelden-Echterdingen verteilt. Dortige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen freuten sich über das unerwartete Dankeschön und die
Anerkennung Ihrer unersetzbaren Leistung, gerade in dieser Zeit.

Die nächste Aktion der Fraktion der CDU Leinfelden-Echterdingen startete letzte Woche. Nach dem Motto „LE soll immer wieder blühen“ verteilen wir in der Stadt eine Grußkarte unserer Fraktion mit einem Samentütchen für eine insektenfreundliche Blumenwiese. Mehr Natur in unserer Stadt! Das ist auch ein Ziel der CDU Fraktion. Um auch dieses Ziel zu erreichen, kann jeder einen Beitrag leisten, ohne großen Aufwand und das positive Ergebnis wird schon in wenigen Wochen sichtbar und erlebbar sein.
Ganz nach unserem Motto: Wir packen an, handeln heute und auch morgen. Die Mitglieder der CDU Fraktion, Céline Kühnel, Horst Duda, Theo Stäbler, Christian Vohl und Ilona Koch bleiben in Aktion.

Pressemitteilung 5. Mai 2020 "CDU erneuert Kritik am Mischverkehr"

Bericht der Fraktion KW 19

Ein Blick in die Zukunft der Mobilität.Klimaschutz braucht Investitionen.
Die CDU Fraktion Leinfelden-Echterdingen fordert erweiterten Infrastrukturausbau im
Schienenverkehr. Nah- und Fernverkehr brauchen getrennte Gleise, nur dann ist die
klimafreundliche Schiene in der Lage, auch auf den Fildern als wichtiger Teil der
Metropolregion Stuttgart, das veränderte Mobilitätsbedürfnis unserer Gesellschaft mit
einer leistungs- und zukunftsfähigen Infrastruktur zu bewältigen - auch auf den Fildern.
Der Verkehrsausschuss der Regionalversammlung Stuttgart hat nach Corona bedingter
Sitzungspause am Mittwoch 22.04.2020 in Stuttgart getagt. Dringend war die
Verkehrsausschusssitzung geworden, da zum Lenkungskreis der Projektpartner S21 am
24. April 2020, die Einführung der neuen Leit- und Signaltechnik Level 2 für den Bahnknoten Stuttgart als bundesweites Pilotprojekt zum Beschluss auf der Tagesordnung stand. Denn, ohne die Ausstattung aller Fahrzeuge der SBahnStuttgart mit Geräten für die neue Leit- und Signaltechnik ETCS L2 wäre das
Pilotprojekt der Bundesregierung „Digitaler Schienenknoten Stuttgart“ nicht realisierbar.
Die Umsetzung erfolgt in mehreren Etappen. Die ersten Etappen betreffen auch die SBahn-
Linien S2 + S3 auf der Filderbahn in Oberaichen, Leinfelden und Echterdingen sowie
in Richtung Flughafen/Messe bzw. Filderstadt.Die „Große Kreisstadt Leinfelden-Echterdingen“ erlebte unmittelbar, dass die S-Bahn zum Erreichen der Landesmesse und des Landesflughafen zunehmend als attraktives
Verkehrsmittel angenommen und genutzt wurde. Der kontinuierliche Anstieg der
Fahrgastzahlen, bis zum Ausbruch der Corona Pandemie, ist ein Beweis dafür. Die hohe
Anzahl der S-Bahn-Nutzer ist ebenso ein Beweis dafür, dass die Attraktivität eines
Verkehrsträgers entscheidend ist für die Verkehrsmittelwahl. „Es gilt daher, die
Attraktivität des Schienennahverkehrs weiter auszubauen, mit einem regelmäßigen 15-
Minuten-Takt die Attraktivität zu steigern, und Menschen dazu zu bewegen, vom Auto auf
die S-Bahn umzusteigen“, so die CDU Fraktionsvorsitzende in Leinfelden-Echterdingen,
Ilona Koch.
Das bedingt aber zwingend weiteren Infrastrukturausbau - auch auf der Gemarkung
Leinfelden-Echterdingen. Nur damit kann eine leistungsfähige und zukunftsfähige
Mobilität mit einem ungestörten öffentlichen Schienenpersonennahverkehr sichergestellt
werden.
Fazit: Eine direkte Anbindung der Gäubahn (Fernverkehr) über den Landesflughafen und
die Landesmesse Stuttgart an den Hauptbahnhof im Stuttgarter Talkessel, als
Vertragsbestandteil von Stuttgart21, braucht eine eigene Gleistrasse, um einen
attraktiven, zuverlässigen und leistungsfähigen sowie ungestörten
Schienenpersonennahverkehr zu sichern.
Seit der Entscheidung zu „S21“ haben sich die Rahmenbedingungen wesentlich verändert.
Dem muss heute Rechnung getragen werden, auch vor dem Hintergrund, dass der
Schienenverkehr immer noch das klimafreundlichste Verkehrsmittel ist und Investitionen
dafür als wesentlicher und wirksamer Beitrag zum Klimaschutz vertretbar sind.
„Klimaschutz braucht Investitionen und den Blick für Realitäten und Zukunft. Das sind wir
auch den Nachfolgegenerationen schuldig – und dies nicht nur in Leinfelden-
Echterdingen“, so Ilona Koch CDU Fraktionsvorsitzende in Leinfelden-Echterdingen und
Regionalrätin in der Regionalversammlung Stuttgart abschließend.

Bericht der Fraktion KW 18

#Zusammenhalten
Je länger die Corona-Krise anhält desto mehr Maßnahmen müssen ergriffen werden, um die Gesamtsituation zu stützen und zu stabilisieren. Die schrittweise Lockerung des Kontaktverbotes mit der Öffnung der Einzelhandelsgeschäfte zeigt, dass der Maßnahmenkatalog aktualisiert und der jeweiligen Situation angepasst werden muss, da sich der Kreis der „Betroffenen“ ständig verändert. Vor diesem Hintergrund darf nichts unversucht bleiben, die sichtbaren negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie so gering wie möglich zu halten. Der von der CDU-Fraktion bereits im März initiierte und im Gemeinderat beantragte Hilfsfonds COVID 19 war ein richtiger und wichtiger Auftakt. Er muss jetzt zu einem gemeinsamen Handlungsprogramm für Leinfelden-Echterdingen weiterentwickelt werden. Die CDU hat in Anbetracht der zunehmenden und veränderten Betroffenheit zwei Ergänzungen eingebracht. Diese betreffen das überwiegend ehrenamtlich tätige Vereinswesen und die Gastronomie in unserer Stadt. Hier müssen jetzt Entscheidungen getroffen werden, um einerseits Planungssicherheit zu geben und andererseits Perspektiven entwickeln zu können.
Ein Für oder ein Gegen das Krautfest 2020 ist eine solch wichtige Entscheidung, die jetzt getroffen werden muss. Nachdem sowohl die Landeshauptstadt München die „Wies’n“ und die Landeshauptstadt Stuttgart die „Was‘n“ abgesagt haben, ist eine Entscheidung zum Krautfest 2020 mit rund 50.000 Besuchern fällig. Das Krautfest wird von Vereinen durchgeführt und ist für diese eine ebenso wichtige Einnahmequelle wie für die Gastronomie in unserer Stadt. Die Planungen und Vorbereitungen fürs Krautfest laufen bereits. Umso wichtiger ist daher jetzt die Entscheidung zum Krautfest 2020. Die CDU Fraktion fordert daher schnellstmöglich eine Entscheidung zum „Krautfest 2020“. Auch mit Corona brauchen Vereine und Gastronomie Planungssicherheit und Perspektive.

Bericht der Fraktion KW 17

#Zusammenhalten

Die CDU Fraktion begrüßt die baldige Öffnung der Schulen in Baden-Württemberg hin zum 4. Mai 2020. Insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Bildungsgerechtigkeit ist es unbedingt notwendig, eine baldige Öffnung der Schulen in Aussicht zu stellen. Unsere Schülerinnen und Schüler haben ein Recht auf Schule. Auf der anderen Seite kann die Schule derzeit nur mit bestimmten Vorgaben und klaren Regelungen stattfinden. Die CDU Fraktion ist dankbar, dass die Kultusministerkonferenz hier eine klare Richtung vorgegeben hat. Wichtig ist es nun, Szenarien zu erarbeiten, wie die Schulöffnung umgesetzt werden kann. Hier sind praktikable Regeln mit Maß und Mitte gefragt. Die Schulen dürfen nun auf keinen Fall mit Auflagen von uns allein gelassen werden. Dies gilt auch für Leinfelden-Echterdingen.

Der CDU Fraktion ist eine verlässliche und nachhaltige Strategie ein zentrales Anliegen. Auch in Leinfelden-Echterdingen müssen wir insbesondere folgende Punkte achten. Unsere Schulen benötigen eine gewisse Vorlaufzeit, um sich auf die Öffnung vorzubereiten. Des Weiteren müssen klare Regelungen für den Schulalltag im Hinblick auf Hygiene und Mindestabstand definiert werden. Die Personalkapazitäten an unseren Schulen müssen im Auge behalten werden, insbesondere da es auch Lehrkräfte gibt, die zur Risikogruppe gehören. Im Hinblick auf die Öffnung gilt es auch in der Schule unsere Schülerinnen und Schüler weiter für Hygienemaßnahmen und die aktuelle Situation zu sensibilisieren und schrittweise den Alltag wieder zu Rekonstruieren. Der Gesprächsbedarf wird enorm sein und diesem muss ein Raum gegeben werden.

„Wir müssen unsere Schülerinnen und Schüler auch weiterhin vor Gefahren schützen und wir müssen kontinuierlich daran arbeiten, dass die Bildungsgerechtigkeit ausgebaut wird. Dazu gehört auch, dass wir sicherstellen, dass alle Schülerinnen und Schüler in Leinfelden-Echterdingen während des Homeschoolings Zugriff auf ein digitales Endgerät haben“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Céline Kühnel.

Bericht der Fraktion KW 16

In unserer Stadt Leinfelden-Echterdingen, im Landkreis Esslingen und in der Region Stuttgart

Trotz Corona geht die kommunalpolitische Arbeit weiter, anders als vor der Krise, aber sie wird fortgeführt. Besprechungen und Austausch finden überwiegend in Telefonkonferenzen und im schriftlichen Austausch per Mail statt. Per Umlaufbeschluss oder Eilentscheidung werden Entscheidungen getroffen. Die Handlungsfähigkeit, auch der Kommunalpolitik ist somit dokumentiert. Im Folgenden einige aktuelle Beispiele, die Auswirkungen auf Leinfelden-Echterdingen haben.

Z. B. Getroffene Entscheidung auf Kreisebene, im Landkreis Esslingen

Per Eilentscheidung hat Landrat Eininger die Bezuschussung von Schülertickets beschlossen. Landkreis Esslingen bezuschusst Schülertickets: Um die Eltern der betroffenen Schüler im Landkreis Esslingen zu entlasten und gleichzeitig ist es ein Versuch, die Busunternehmen zu stabilisieren.

Konkret: Für den Monat April 2020 wird der Landkreis den Eigenanteil der Eltern übernehmen.

Finanziert wird diese Subvention aus dem 100-Millionen-Soforthilfepaket des Landes BaWü. Nach dem Verteilerschlüssel stehen dem Landkreis Esslingen ca. 1,18 Millionen Euro zur Verfügung.

Z. B. Beschlussfassung im Verkehrsausschuss der Region Stuttgart

Per Umlaufbeschluss wurde die Stellungnahme des Verbands Region Stuttgart zur Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Verkehr zur Durchführung des Landesgemeindefinanzierungsgesetzes (LGVFG) beschlossen.

Inhaltlich ging es bei dem Beschluss um eine Stellungnahme des Verbandes zur Verwaltungsvorschrift zum Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes. Auf deren Basis erhält der Verband Region Stuttgart Fördergelder für Verkehrsmaßnahmen in der Region Stuttgart. Die VwV gestaltet insbesondere die neu aufgenommenen Fördertatbestände des LGVFG aus und regelt, inwieweit Planungskosten förderfähig sind. Zudem bedürfen der erhöhte Fördersatz klimafreundlicher Maßnahmen und eine Nachbewilligung bei erheblichen Kostensteigerungen einer Konkretisierung durch die Verwaltungsvorschrift.

Der Umlaufbeschluss ist auch ein Zeichen dafür, dass auch die Region in Krisenzeiten handlungsfähig ist. Als antragsberechtigter Zuwendungsempfänger war es wichtig, die Forderung des Verbands Region Stuttgart explizit in die Verwaltungsvorschrift aufzunehmen.

Alle getroffenen Eilentscheidungen und gefassten Umlaufbeschlüsse auf Gemeinde, Kreis und Regionalebene haben Auswirkungen, die es gilt im Blick zu haben während und nach der Corona-Krise. Es ist und bleibt viel zu tun, denn es ist wichtig, Entscheidungen zu treffen.

TERMINE:

Mitgliederoffene Fraktionssitzung am Montag, 20.04.2020, als Telefonkonferenz, Beginn 20 Uhr

Alle interessierten CDU-Mitglieder aus LE bitte anmelden bis spätestens Sonntag, 19. April 2020, per Mail, damit die Zugangsdaten für die Telefonkonferenz rechtzeitig zugesandt werden können.

Anmeldung bitte an: info@ilona-koch.de

Bericht der Fraktion KW 15

#Zusammenhalten

Die CDU Fraktion begrüßt die administrativen und temporären fiskalischen Maßnahmen, die seitens der Gemeindeverwaltung zur Entlastung betroffener Bürger, Familien, gewerblicher Unternehmen und Soloselbständigen angeboten werden. Weitere Entlastungen sind jedoch notwenig, da ein Ende der Ausnahmesituation derzeit noch nicht absehbar ist.
Für die CDU Fraktion in Leinfelden-Echterdingen ist klar, dass aus der momentanen Hilfe ein langfristiges Handlungsprogramm für die Betroffenen in unserer Stadt entstehen muss. Die jetzt angebotene Hilfe kann nur stabilisieren und dazu beitragen, dass Insolvenzen und Schließungen vermieden werden. Wichtiger aber ist, dass aus der „Coronahilfe“ ein verlässliches Handlungsprogramm entsteht, dass langfristig und nachhaltig wirkt. Die notwendigen Handlungsfelder sind bekannt und definiert. Einer sofortigen Umsetzung erster Maßnahmen steht nichts entgegen.
Jeder von uns kann dazu einen Beitrag leisten. Unterstützten Sie z.B. mit dem Kauf von Gutscheinen Ihr Lieblingsrestaurant, Ihren Lieblingsladen oder einen Theater- bzw. Konzertbesuch. Informationen dazu finden Sie auf dem Online-Markplatz Leinfelden-Echterdingen myle.de .

Bericht der Fraktion KW 14

Finanzielle Mittel in Höhe von 1 Million Euro sollen sofort und befristet bis 31.12.2020 aus dem städtischen Haushalt für die ortansässige Wirtschaft zur Verfügung gestellt werden. Bund, Land und Kommune müssen gemeinsame Solidarität für die Wirtschaft anbieten. Solidarität ist ein Prinzip, dass auf Gegenseitigkeit beruht. Begründung: In den letzten fünf Jahren hat die Große Kreisstadt Leinfelden-Echterdingen etwa 260 Millionen Euro an Gewerbesteuern eingenommen. Dies hat die Stadt vor allem der ortsansässigen Wirtschaft zu verdanken; kleineren und mittelständischen Unternehmen, dem Einzelhandel- sowie einigen Großunternehmen, die alle ihren Beitrag geleistet haben. Mitten in der durch die Corona-Pandemie ausgelösten weltweiten Krise befinden sich zahlreiche Unternehmen in einer existentiell extrem schwierigen Lage, viele Arbeitsplätze sind gefährdet; auch hier in Leinfelden-Echterdingen. Die unternehmerischen Tätigkeiten sind besonders beeinträchtigt. Störungen der Geschäftstätigkeit können in Lieferketten, beim Absatz von Produkten und Dienstleistungen, aber auch durch den Krankheitsausfall von Mitarbeitern auftreten. Dringend und vor allem jetzt ist es Aufgabe auch auf kommunaler Ebene, der betroffenen Wirtschaft in unserer Stadt zu helfen und zwar unkonventionell, unbürokratisch und sofort. Bund, Land, Kommune müssen gemeinsame Solidarität für die Wirtschaft bieten. Die kommunale Ebene darf sich bei dem Versuch, die Wirtschaft zu stützen, nicht wegducken und aus der Verantwortung stehlen, denn auch die kommunale Ebene, unserer Stadt Leinfelden-Echterdingen, profitiert seit Jahrzehnten von hohen Einnahmen, dank der zur Verfügung gestellten Arbeitsplätzen und einer außergewöhnlichen Standortgunst.

Einrichtung eines Hilfsfonds COVID-19 LE

Die CDU Fraktion Leinfelden-Echterdingen beantragt daher unmittelbare finanzielle oder auch administrative sowie temporäre mögliche fiskalische Entlastung auf kommunaler Ebene, für das örtlich ansässige Gewerbe in Zeiten der Krise. Ergänzend dazu wird die sofortige Bereitstellung von 1 Millionen Euro in einem Hilfsfond „COVID-19 LE“ gefordert, die der Unterstützung dienen und existentiellen Risiken entgegenwirken soll. Vom Einzelhändler, über den Handwerker und Solo-Selbstständigen bis zum Industrieunternehmen mit Hauptsitz in Leinfelden-Echterdingen, soll damit sofort und unkonventionelle sowie jetzt wirksame Unterstützung angeboten werden.

Möglicher Maßnahmenpakete

Administrative und temporäre fiskalische Entlastungsmaßnahmen:

Sofortige zinsfreie Stundung von Steuerzahlungen und Verzicht auf Säumniszuschläge, Stundungszinsen und Vollstreckungsmaßnamen in der Verantwortung der Stadt Leinfelden-Echterdingen. Verlängerung der Fristen für alle städtischen Zahlungsforderungen, die auf kommunaler Ebene eingezogen werden.

Finanzielle Soforthilfen aus dem Hilfsfonds, im Folgenden beispielhaft genannt

Erwerb von BDS-Gutscheinen durch die Stadt Leinfelden-Echterdingen

Kostenübernahme des Online-Marktplatzes „MyLE“

Kostenübernahme der Geschäftsstellen von BDS und IWV

Mietzuschuss für Gastronomie und Einzelhandel

Werbekostenzuschuss für das Amtsblatt für das ortsansässige Gewerbe

Sofortige Festlegung von weiteren Hilfsmaßnahmen durch die städtische Wirtschaftsförderung.

Wichtig ist, dass der Startschuss jetzt fällt und Maßnahmen begonnen und auch realisiert werden.

Bericht der Fraktion KW 13

CDU für zukunftsfähige Entwicklung und gegen Stillstand

Leinfelden-Echterdingen ist eine ganz besondere Stadt. Sie wurde erst im Jahr 1975 gegründet. Aus Stetten, Musberg, Leinfelden und Echterdingen ist in den letzten 45 Jahren eine gemeinsame Stadt mit einer ganz eigenen Identität gewachsen.

Besonders ist an unsere Stadt aber auch, dass wir eine spezielle Mitte in unsere Stadt haben. Eine Mitte zwischen Leinfelden und Echterdingen aus Feldern und Grün. Die CDU Fraktion spricht sich für einen Erhalt dieser regionalen Grünzäsur aus.

Dazu gehört auch, dass wir eine Stadtentwicklung entlang der Ortsränder sehen. Nicht aber in unserer grünen Mitte. Die Grünzäsur ist uns nicht nur aus Gründen des Naturschutz wichtig, sondern auch aus Gründen der Premium Standortqualität. Auch die Region legt bei ihren Planungen eine schützende Hand über unsere Felder und Grünflächen. Auf der anderen Seite steht auch immer wieder die Fragen im Raum, was im zentralen Raum zwischen Leinfelden und Echterdingen entwickelt werden kann. Ein zentrales Rathaus beispielsweise lehnen wir grundsätzlich dort ab. Zu unserer gesamtstädtischen Identität gehören auch unsere beiden Rathäuser in Leinfelden und in Echterdingen sie leisten einen wichtigen Beitrag der Ortskernbelebung und Ortskernprägung.

Diese gilt es zukunftsfähig und nachhaltig zu gestalten. Auf der Klausurtagung am 1. Februar 2020 in der Filderhalle, wurden dem Gemeinderat ausführlich Entwicklungsmöglichkeiten der grünen Mitte oder auch städtebauliche Fuge genannt, aufgezeigt. Der Freiraum und seine Ränder zwischen Leinfelden und Echterdingen wurden erörtert mit Dr. -Ing. Christine Baumgärtner, Referentin für Landschaftsplanung des Verbandes Region Stuttgart und Dr.-Ing. Fahrion von Werner Sobek Green Technologies. Stadtentwicklung klimaschonend und CO² sparend.

Wie sieht also die Gestaltung der Mitte aus? Über diese historische Frage gilt es nun nachzudenken und zu diskutieren. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, der Stadt und auch der Politik. Fest steht für die CDU heute schon, die grüne Mitte muss erhalten bleiben. Stadtentwicklung sehen wir entlang der Ortsränder als zukunftsfähig und nachhaltig.

Die CDU Fraktion stimmt dem Grundsatzbeschluss „Entwicklung in der Mitte“ zu.
http://le.nussbaum-eblaettle.de/2020/2020kw12b.pdf