Respekt und Anstand

Die Szenen aus Stuttgart sind erschreckend und abschreckend.

Was veranlasste die Randalierer so zu handeln? Gibt es den einen Hintergrund oder sind es eher mehrere, vielleicht sogar belanglose Anlässe?

Für die Angriffe auf die Polizei, die blinde Zerstörungswut und die Diebstähle gibt es keine Rechtfertigung. Die Handelnden auf der Seite der Zerstörer und Angreifer haben jeglichen Respekt vor Menschen, und insbesondere vor unseren Staatsdienern und vor fremdem Eigentum verloren.

Hier gilt es Einhalt zu gebieten, die Täter zu ermitteln und rechtsstaatskonform zu verurteilen, damit die freiheitlichen Werte weitergelebt werden können. Ein Leben in Freiheit, wie wir es genießen dürfen, verpflichtet gleichzeitig auch, sich an Regeln und Anstand im täglichen Miteinander zu halten, damit die Freiheit erhalten werden kann.

Wo fängt der Verstoß dagegen an? Ab wann gilt es einzugreifen, damit die Situationen nicht eskalieren?

Auch hier bei uns findet Vandalismus und sinnlose Zerstörung statt. Vor Kurzem wurden in Oberaichen die Glasscheiben einiger Schaukästen mutwillig zerstört. In Gesprächen mit der Stadt wurde bekannt, dass die Schaukästen an anderen Stellen in der Stadt das gleiche Schicksal ereilt haben. Immer wieder werden Gebäude, Skulpturen und andere Gegenstände mit Graffitis verunstaltet, manchmal dabei gar offen die Polizisten angegriffen mit den vier dabei üblichen Buchstaben.

Wie reagieren wir darauf? Können wir Einhalt gebieten?

Ja, wir können dies tun.

In dem wir Missstände sehr deutlich ansprechen und benennen.
Körperverletzung ist eine Straftat und keine Mutprobe. Das Zerstören von Eigentum ist keine Bagatelle, es ist Sachbeschädigung.
Die CDU steht für eine Gesellschaft in der Freiheit ein hohes Gut ist, welches seine Grenzen dort findet, wo andere Menschen angegriffen oder Eigentum anderer beschädigt wird. Für Körperverletzung, Randale oder Vandalismus gibt es keine Rechtfertigung. Das Fehlverhalten muss konsequent verfolgt werden.

Die CDU steht für eine Gesellschaft, in der die Menschen Verantwortung für sich und andere übernehmen. Dazu gehört auch, dass wir gemeinsam „Stopp“ sagen, wenn andere sich danebenbenehmen.
Zeigen wir gemeinsam wieder Zivilcourage und schauen im entscheidenden Moment nicht verschämt weg oder filmen gar mit dem Handy. Stehen wir gemeinsam für zivilisiertes und couragiertes Verhalten ein, dann braucht auch niemand zu fürchten, selbst zum Opfer zu werden. Lassen wir diese Arbeit nicht allein die Polizistinnen und Polizisten machen.

Vergangene Woche starteten wir am Donnerstagabend zum Stadtspaziergang durch Leinfelden. Für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen war so manche Straße, manche Ecke dabei, die bisher unbekannt war oder vom Auto aus unbemerkt geblieben ist. An verschiedenen Stationen haben wir uns aktuelle Planungen und bauliche Veränderungen angeschaut. Ein sehr interessanter und kurzweiliger Gang durch unsere Stadt.
Nächsten Monat werden wir den nächsten Stadtteil erkunden und die Strecken zwischen den Stationen für Gespräche nutzen.

Termine:

Donnerstag, 17. Juli 2020
Videokonferenz mit dem Bundestagsabgeordneten aus Böblingen Marc Biadacz.
Gemeinsam mit 28 weiteren Bundestagsabgeordneten hat er ein Buch geschrieben, welches zeigt, wie der Staat wieder besser funktionieren kann und wie wir unseren Wohlstand, unsere Werte, unsere Art zu leben erhalten können. 29 Bundestagsabgeordnete und 35 Experten mit messerscharfen Analysen und 103 konkreten Vorschlägen für einen Neustaat.
Diskutieren Sie mit und mit Marc Biadacz die Vorschläge.
Einwahldaten bei webex: https://cdudeutschland.webex.com/cdudeutschland-de/j.php?MTID=m45908e029b6daa82b18041f8cfb4defc

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