Verkehr vermeiden, Mobilität sichern. Die CDU fordert schnelleres Baurecht für dringende Verkehrsinfrastrukturprojekte und setzt sich dafür ein - mit Erfolg!

Derzeit hat man wenig Freude bei notwendigen Fahrten in unsere Stadt. Weder mit dem Auto noch mit dem Fahrrad, denn Leinfelden-Echterdingen ist extrem belastet durch Verkehrsstaus, verursacht durch täglichen, regionalen Transitverkehr. Die Gründe dafür sind vielseitig und umso wichtiger und dringender ist es deshalb, die Verkehrsinfrastruktur insgesamt und das Angebot den heutigen Mobilitätsbedürfnissen entsprechend anzupassen.
Der CDU-Fraktion im Gemeinderat LE ist dabei wichtig, dass die Verkehrsmittelwahl frei und selbstbestimmt beim Bürger bleibt. Die CDU setzt auf attraktive Angebote aller Verkehrsträger und nicht auf Verbote. Dazu braucht es jedoch tragfähige und qualifizierte Lösungsvorschläge und noch mehr: eine schnelle Realisierung. Dem entgegenstehen heute jedoch langwierige und aufwendige Planungs- und Genehmigungsverfahren. Das muss sich angesichts der bestehenden Situation auch in LE dringend ändern.
Nun kann man diesen Zustand beklagen, bejammern, so wie andere Fraktionen im Gemeinderat. Oder man packt einfach an und ergreift Initiative wie jüngst die CDU Fraktion, und auf allen verfügbaren Wegen und Ebenen Einfluss darauf genommen und dafür gekämpft hat, dass regionale Verkehrsprojekte mit dringendem Bedarf und hoher verkehrlicher Wirkung, die zweifelsfrei und fraktionsübergreifen zur Entlastung der Bürger unserer Stadt und zur Entlastung der Umwelt beitragen, in das vom Bund geschaffene Maßnahmenbeschleunigungsgesetz aufgenommen wird, damit finanziert und mit dem besonderem Siegel der Beschleunigung umgesetzt wird.
Gelungen ist diese Initiative der Fraktionsvorsitzenden der CDU in LE, Kreisrätin und Regionalrätin Ilona Koch, gemeinsam mit den Regionalräten Tim Hauser und Elke Kreiser, die jüngst auf dem Bundesparteitag der CDU eine ausreichende Anzahl Unterstützer gefunden haben, einen Initiativantrag für ein „schnelleres Baurecht – für konkrete Projekte“ zu unterschreiben und dieser Antrag erfolgreich eingebracht werden konnte. Der Antrag der Fraktionsvorsitzenden fordert u.a. konkret den vollständigen 2-gleisigen Ausbau der Gäubahn von Singen bis zum neuen Fernbahnhof am Landesflughafen Stuttgart. Sollte durch diesen Initiativantrag der CDU eine Aufnahme des Vorhabens in das Maßnahmengesetz erfolgen, hätte das äußerst positive Auswirkungen auch für Leinfelden-Echterdingen. Mit deutlich kürzeren Planungs- und Genehmigungszeiten könnte die umweltfreundliche Schiene gestärkt werden und einen signifikanten Beitrag zur Verkehrsverlagerung und zum Abbau der täglichen Stausituation in LE leisten. Die CDU-Fraktion würde sich freuen, die Unterstützung aller Fraktion im Gemeinderat LE für den Initiativantrag zu haben, auch wenn nicht alle Fraktionen direkt in Berlin vertreten sind. Aber alle haben ein gemeinsames Ziel: Verkehr vermeiden, Mobilität sichern und das umweltfreundlich – für die Zukunft von LE.

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