Bericht der Fraktion #Geschichte

Standortkonzeption „Geschichtliche Orte in Leinfelden-Echterdingen“
Geschichtliche Orte schaffen Verbundenheit und schaffen Identität der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt. Das Leinfelder Haus und der geschichtliche Lehrpfad in Musberg sind gelungene Beispiele dafür, wie Geschichte vor Ort erlebbar gemacht werden kann. Deshalb ist es der CDU-Fraktion im Gemeinderat seit Jahren ein besonderes Anliegen, in jedem Ortsteil von Leinfelden-Echterdingen einen solchen Ort zu benennen und zu entwickeln. Und deshalb hat die CDU-Fraktion auch für den Haushalt 2021 der Stadt Leinfelden-Echterdingen erneut einen Antrag gestellt, öffentlich zugänglichen Ort der Geschichte auch in Oberaichen und Stetten zu ergänzen. Für Stetten wurde die Stadtverwaltung gebeten, ein Gesamtkonzept zu erarbeiten und vorzulegen. Für den Stadtteil Oberaichen wünscht sich die CDU-Fraktion eine Überprüfung dahingehend, welche städtischen Gebäude und Flächen für einen öffentlichen Ort der Geschichte in Frage kommen.
„Öffentlich zugängliche Orte der Geschichte bieten den Bürgerinnen und Bürgern nicht nur Identifikation mit ihrer Stadt sondern auch die Chance, regionale Geschichte zu erleben und Geschichtsbewusstsein zu erweitern“, so die Fraktionsvorsitzende Ilona Koch zur Begründung des Haushaltsantrages.

Bericht der Fraktion #Bioökonomie

Wirtschaft und Politik im Zeichen der Bioökonomie
Was ist eigentlich Bioökonomie? Nix Grünes und auch keine Erfindung der Grünen.
Bioökonomie beschreibt die Transformation einer Erdöl-basierten Wirtschaft hin zu einer Marktwirtschaft, in der verschiedene nachwachsende Rohstoffe fossile Ressourcen ersetzen. Sie trägt damit zur nachhaltigen Entwicklung bei und bringt die UN-Nachhaltigkeitsziele ein Stück näher: Ernährungssicherung, Klimaschutz, nachhaltige Konsum- und Produktionsbedingungen und Erhalt der Naturgüter wie Trinkwasser, fruchtbare Böden, saubere Luft und Biodiversität.
Was ist Biodiversität? Biodiversität oder biologische Vielfalt ist in den biologischen Wissenschaften ein Bewertungsmaßstab für die Fülle unterschiedlichen Lebens in einem bestimmten Landschaftsraum oder in einem geographisch begrenzten Gebiet.
In unmittelbarer Nähe, an der Universität Hohenheim forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fächerübergreifend an der Bioökonomie und bringen ihr Wissen aus der Nachhaltigkeits- und Innovationsforschung ein. In den Jahren 2020 und 2021 steht das Wissenschaftsjahr im Zeichen der Bioökonomie – und damit einer nachhaltigen, biobasierten Wirtschaftsweise. Es geht darum, natürliche Stoffe und Ressourcen nachhaltig und innovativ zu produzieren und zu nutzen und so fossile und mineralische Rohstoffe zu ersetzen, Produkte umweltverträglicher herzustellen und biologische Ressourcen zu schonen. Das ist in Zeiten des Klimawandels und des Artenrückgangs mehr denn je notwendig.
Vor diesem Hintergrund wäre aus Sicht der CDU Fraktion die Ansiedlung eines Transfer- oder Gründerzentrum im Bereich „Bioökonomie“ in Leinfelden-Echterdingen zukunftsweisend.
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgerichtete Wissenschaftsjahr Bioökonomie rückt das Thema ins Rampenlicht. Die Bioökonomie ist das Leitthema der Universität Hohenheim in Forschung und Lehre. Sie verbindet die agrarwissenschaftliche, die naturwissenschaftliche sowie die wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Fakultät.
Leinfelden-Echterdingen verbindet Landwirtschaft, Natur, Wirtschaft und Leben. Ein authentischer Ort für den Transformationsprozess der noch Erdöl-basierten Wirtschaft hin zu einer Marktwirtschaft, in der verschiedene nachwachsende Rohstoffe fossile Ressourcen ersetzen.
Wir als CDU Fraktion sind bereit innovativen Unternehmen eine Zukunft in unserer Stadt anzubieten und setzten uns weiterhin für die Sicherung des vielfältigen, innovativen Wirtschaftsstandort LE ein, wo sonst?

Bericht der Fraktion #Digitalisierung

Den digitalen Wandel gestalten – jetzt!

Den digitalen Wandel gestalten, Digitalisierung vorantreiben und umsetzen. All dies sind Ziele, die zurzeit intensiv verfolgt werden.
Die CDU hat am Wochenende eindrucksvoll gezeigt, wie Digitalisierung aussehen kann. Ein Parteitag mit Wahlen digital durchführen. Das ist gelebte Digitalisierung. Gute Organisation, passende technische Voraussetzungen und genügen Unterstützung waren dafür eine wichtige Voraussetzung.
Auch in unserer Kommune Leinfelden-Echterdingen steht die Digitalisierung längst regelmäßig auf der Tagesordnung. Digitalisierung in der Verwaltung, Digitalisierung in der Schule und Digitalisierung für unsere Bürgerinnen und Bürger. Diese Ziele verfolgen wir! Interessant ist es immer wieder zu hören, wo wir geradestehen. Im Ausschuss für Verwaltung, Kultur und Soziales am Dienstag wurde ausführlich darüber berichtet. Und wir haben gesehen, dass wir auf einem guten digitalen Weg in unserer Stadt sind. In einer hervorragenden Präsentation wurden Zahlen, Daten und Fakten rund um die Digitalisierung in LE bekannt gegeben. Insbesondere im Jahr 2020 haben wir tolle Erkenntnisse gewonnen und uns weiterentwickelt. In unseren Verwaltungen wurden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freiwillig zu Digitallotsen ausgebildet. Sie sollen die Digitalisierung unterstützten und in die Büros der Stadtverwaltung tragen. Erstmalig fand bereits unser traditionelles Krautfest statt. Und das mit hervorragender Resonanz. Unsere Stadt hat gezeigt, dass wir flexibel und digital reagieren können.
Der Gemeinderat ist ebenfalls von der Digitalisierung betroffen. Schon lange können wir die Sitzungsunterlagen digital abrufen, neu sind aber hybride Gemeinderatssitzungen. Gremienmitglieder können zurzeit auch von einem Endgerät von zu Hause aus an einer Sitzung teilnehmen. Diese teildigitalen Sitzungen sind allerdings nur in Notfallsituationen, wie der aktuellen Pandemie, möglich.
In der Sitzung wurde einmal mehr deutlich, dass Digitalisierung ein großes Wort ist. Und ein Prozess. Die Stadt Leinfelden-Echterdingen ist mitten in diesem Prozess. Dabei müssen wir stets den Mehrwert im Blick haben. So lässt sich Digitalisierung sinnvoll, zielführend, effektiv und nachhaltig gestalten. Wir, als CDU Fraktion, stellen fest, unsere Kommune ist auf einem sehr guten Weg und hat begonnen den digitalen Wandel zu gestalten.

An diese Stelle möchten wir Sie noch kurz auf ein tolles, kostenloses und digitales Angebot unserer Stadt LE aufmerksam machen. Auf der Seite des deutschen Spielkartenmuseums gibt es eine interaktive Ausstellung. Mit viel Mühe wurde hier die Möglichkeit geschaffen, auch in diesen Tagen, Kultur zu erleben. Absolut empfehlenswert!

Bericht der Fraktion #Osttangente

Verkehrsentlastungen vorantreiben

Bereits im Jahr 2018 hat sich die CDU Fraktion deutlich zu einer Verkehrsentlastung in Leinfelden-Echterdingen positioniert. Verkehr vermeiden, Mobilität sichern ist hierbei einer der Leitsätze unserer Fraktion. Der Bau der Osttangente liefert hierfür einen wichtigen Beitrag. Die Planung der Osttangente ist bis zur Echterdinger Straße für die Verkehrsentlastung in mehreren Stadtteilen wichtig. Wichtig aber auch für die Anknüpfung der bestehenden Gewerbegebiete entlang der Maybachstraße, Benzstraße, Daimlerstraße, Ernst – Maybach-Straße, Kohlhammerstraße und die neue Max-Lang-Straße. Eine positive verkehrlichen Auswirkung verbunden mit der Entlastung der Ortskerne Leinfelden und Echterdingen werden dadurch möglich. Die Aufenthaltsqualität und Gestaltungsmöglichkeiten werden in den Ortskernen ebenfalls möglich werden durch diesen Teil der Nord-Süd-Straße.
Der Ausbau dieser Entlastungsstraße gehört zu einem der wichtigsten Infrastrukturmaßnahmen neben dem Ausbau des ÖPNV-Angebotes.
Nun stand am Dienstag, den 12. Januar 2020 die Vorberatung der Entwurfsplanung der Osttangente an. Auch am Dienstag sprach sich die CDU Fraktion wieder für eine schnelle Realisierung dieses wichtigen Infrastrukturprojekts aus. Bereits in vergangenen Haushaltsreden verwies unsere Fraktion auf den Mehrwert für unsere Bürgerinnen und Bürger mit diesem Straßenbauprojekt. Dies ist eine, für uns alle in LE, sichtbare Weiterentwicklung unserer Mobilität.
Klar, Mobilität bedeutet nicht ausschließlich Straßen bauen, auch weitere Formen der Mobilität müssen erweitert und verbessert werden.
Mit der Osttangente setzen wir nun ein konkretes Projekt um, welches dringend notwendig ist, um die Mobilität in unserem Leinfelden-Echterdingen weiter - zu verbessern. Die CDU Fraktion stimmte dem Beschlussvorschlag in der Vorberatung des technischen Ausschusses zu. Aus unserer Sicht ist die Osttangente sinnvoll, effektiv und ein konkretes Projekt für uns in LE.

Haushaltsrede 2021

1 CDU Stellungnahme zum Haushaltsplanentwurf 2021
2 Die große Kreisstadt Leinfelden-Echterdingen, mit einer geordneten Stadtentwicklung
3 und im Einklang mit den finanziellen Möglichkeiten im Haushaltsplan 2021,
4 ist das Ziel der CDU-Fraktion für die Bürgerinnen und Bürger.
5
6 Der Kommunale Haushalt: - die Haushaltsgrundsätze, - das mehrjährige
7 Planungsinstrument Haushaltsplan, - das Haushaltssicherungskonzept für Kommunen,
8 - sind alle gleichsam für die CDU-Fraktion Pflicht und Anspruch zugleich, um dem
9 Haushaltsausgleich nachzukommen und somit auch unseren Beitrag für
10 Generationengerechtigkeit zu leisten.
11 Der Haushalt - ist und bleibt der in Zahlen gegossene Finanzierungsrahmen der großen
12 Kreisstadt Leinfelden-Echterdingen.
13 Die CDU-Fraktion bleibt auch in dieser Periode ihren Haushaltsprinzipien treu und wird
14 konsequent an einer Konsolidierung des Haushalts mitarbeiten, ohne auf lohnende
15 Investitionen zu verzichten. D.h.,
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17 
18 
19 
20 
21 
22
23 Als zentrales
24 Einnahmen, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt – gerade in Pandemiezeiten -
25 weiterhin finanziell fördern zu können.
26
27 Im ungewissen Haushaltsjahr 2021 werden wir uns daher konsequent für Verbesserung
28 und Stabilisierung der Einnahmenseite einsetzten. Ansonsten wird die Liquidität und die
29 Handlungsfähigkeit unserer Stadt gefährdet sein - und genau diesen Trend gilt es
30 aufzuhalten.
31
32 Als zweites Handlungsfeld sehen wir Christdemokraten die intensivere Förderung des
33 gesellschaftlichen Zusammenhaltes und die Unterstützung der Schwächeren in unserer
34 Gesellschaft.
35
36 Unsere bisher größte Einnahmequelle „Gewerbesteuer“ ist allergrößten vielfältigen
37 Problemen ausgesetzt. Strukturwandel, Fachkräftemangel und eine Virusinfektion mit
38 ungeahntem Ausgang.
39
40 Die konjunkturabhängige Gewerbesteuer sinkt gewaltig. 41
42 Es ist notwendig, weitere Rahmenbedingungen für eine wirtschaftsfreundliche Stadt zu
43 schaffen. Denn eine stabile Wirtschaftslage mit den dazu angebotenen, sicheren
Maßnahmen zur Einnahmesteigerung umsetzen. Investitionsmittel selbst erwirtschaften
Strikte Ausgabendisziplin,
Einsparen, Kürzen,
strukturelle organisatorische Maßnahmen einleiten,
Handlungsfeld sehen wir jetzt die Stabilisierung und Verbesserung der
1
44 Arbeitsplätzen bildet das Fundament für eine Stadt, in der wir gut und gerne
45 miteinander leben.
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47 Was ist dafür zu tun? Ausbau und Modernisierung von Infrastruktur
48
49 Grundlage für die Weiterentwicklung und Ausrichtung einer Stadt sind Realitäten.
50 Deshalb ist bei der Haushalts- und Städteplanung der Ausbau von Infrastruktur
51 entscheidend.
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53 Infrastrukturausbau ist der notwendige wirtschaftliche und organisatorische Unterbau
54 als Voraussetzung für die Versorgung und die Nutzung eines bestimmten Gebiets.
55
56 Die Infrastruktur wird unterteilt in technische und soziale Infrastruktur. Beide Themen
57 sind in der Stadtplanung verankert.
58
59 Wir Christdemokraten orientieren uns bei unserem Handeln am CDU Markenkern
60 „Bewahrung der Schöpfung“. Die CDU hat sich bereits dazu positioniert.
61
62 Unser Ziel ist es auch, einen signifikanten Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und die
63 Mobilitätswende bedarfsgerecht und zielgerichtet voranzutreiben.
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65 Die klimafreundlichen Verkehrsträger sind identifiziert - diese fördern wir. 66
67 Zu zukunftsfähigen, klimafreundlichen Verkehrsträgern gehört unweigerlich der Ausbau
68 von Infrastruktur.
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70 Der Ausbau von Schieneninfrastruktur gleichermaßen wie der Ausbau von
71 Infrastruktureinrichtungen wie z.B. flächendeckende Ladesäulen für Elektrisch
72 betriebene Fahrzeuge.
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74 Weniger Co2-Ausstoß ist mehr Klimaschutz und ist ein unverzichtbarer Beitrag zur
75 Wahrung der Schöpfung.
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77 Modernisierte technische Infrastruktur ist nicht nur im Verkehrsbereich notwendig
78 sondern auch in der modernen digital geprägten Arbeitswelt.
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80 Immer mehr Daten werden erhoben, gesammelt und übertragen - dafür braucht es
81 leistungsfähige Infrastruktur. Auch um unsere Standortgunst weiterhin zu sichern und
82 das wirtschaftsfreundliche Angebot in Leinfelden-Echterdingen mit angepassten
83 Rahmenbedingungen aufrechtzuerhalten.
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85 Der Wettbewerb der Städte wird bleiben und sich in Krisenzeiten mehr noch
86 verschärfen, das liegt in der Natur der Dinge.
87 Leinfelden-Echterdingen muss daher kämpfen, um im Wettbewerb bestehen zu können.
88 Die Sicherung des erfolgreichen Standort LE ist kein Selbstläufer mehr.
2

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90 Dazu braucht es auch künftig attraktive Angebote. Deshalb setzen wir uns für ein
91 strukturiertes koordiniertes Vorgehen mit klaren Prioritäten ein.
92
93 Innennachentwicklung und Arrondierung müssen dabei als gleichbedeutendes
94 Instrument nebeneinander stehen.
95
96 Die CDU-Fraktion will, dass zuerst alle städtischen Gewerbeflächen vermarktet und
97 ihrer wirtschaftlichen Nutzung zugeführt werden. Eine Bevorratung können wir uns nicht
98 leisten. Beispielhaft seien folgende unbebaute städtischen Flächen genannt: Renault
99 Gelände in Echterdingen, Gebiet Leinfelden-Mitte direkt an der S-Bahn und
100 Straßenbahn Haltestelle Leinfelden, Arrondierungsfläche Handwerkerpark Oberaichen.
101
102 Um ein attraktives zukunftsorientiertes Gewerbeflächenangebot bewahren zu können,
103 ist es notwendig, auch ein städtebauliches Nutzungs- und Erschließungskonzept für die
104 bereits im Flächennutzungsplan berücksichtigte gemischte Baufläche mit 30%
105 Begrünung und der gewerblichen Baufläche „Rötlesäcker“ zu erstellen und den Aufkauf
106 der Grundstücke voranzutreiben.
107
108 Ziel ist es langwierige Prozesse jetzt zu starten, um Klarheit zu erhalten.
109
110 Die „Rötlesäcker“ in unmittelbarer Nähe zur Autobahn und einer idealen ÖPNV
111 Anbindung mit S- Bahn und Straßenbahn ist prädestiniert für ein modernes Konzept von
112 Wohnen und Arbeiten in ökologischer Bauweise, unter Beachtung eines Angebotes für
113 „Start-Ups“ und Chance für junge Unternehmer.
114
115 Dabei wäre die Ansiedlung eines Transfer- oder Gründerzentrum im Bereich
116 „Bioökonomie“ zukunftsweisend. An dieser Stelle könnte mit urbaner Bauweise zu
117 Gunsten von freier natürlicher Fläche, Ökonomie und Ökologie verbunden werden.
118
119 Die moderne naturgeprägte innovative Arbeitswelt kann dort Wirklichkeit werden.
120 Neuen Wohnraum auch im Gebiet „Rötlesäcker“ zu schaffen, reicht allein jedoch nicht
121 aus, um die große Nachfrage zu decken und wesentlichen Einfluss auf das
122 Wohnangebot nehmen zu können. Darum ist es der CDU-Fraktion wichtig, weiterhin
123 städtische und private Wohnraumschaffung aktiv zu unterstützen.
124 Auch bei der Wohnraumschaffung sieht die CDU eine Priorisierung vor. Zuerst sollen
125 die städtischen Wohnflächen bebaut und städtische Gebäude mit Wohnungen saniert
126 werden und einer Nutzung zugeführt werden, bevor weitere Flächen und Gebäude
127 dazu gekauft werden.
128 Vermarktung und Nutzung, vor weiteren Zukäufen.
129 Wir brauchen Wohnraum jetzt und müssen uns an Realitäten ausrichten.
3

130 Das städt. Hochbauamt ist nachgewiesener Maßen überlastet, deshalb muss
131 Bautätigkeit extern vergeben werden, um schneller Wohnraum zu schaffen.
132 Ein Abwarten auf ruhigere Zeiten im Hochbauamt oder Bevorratung von Grundstücken
133 kann sich die Stadt nicht leisten.
134 Über 40.000 Menschen leben in unserer Stadt, in unterschiedlichen Stadtteilen und
135 Quartieren mit vielfältiger Prägung, die heute das große Ganze Leinfelden-Echterdingen
136 bilden.
137 Aus Siedlungen wurden Dörfer, aus Dörfern die große Kreisstadt. Die fruchtbare
138 Filderebene kam schon früh unter den Pflug. Das belegen etwa 7.000 Jahre alte
139 Siedlungsreste aus der Jungsteinzeit, die 1991 beim Bau der S-Bahnlinie zwischen
140 Leinfelden und Echterdingen entdeckt wurden. Ganz aktuell finden Ausgrabungen in
141 Leinfelden im Quartier Schelmenäcker statt, die noch mehr Aufschluss über die
142 Geschichte geben werden.
143 Geschichte gilt es zu bewahren, denn Kultur und Geschichte verbindet. Darum
144 erneuern wir unsere Forderung einer städtischen Gesamtkonzeption von
145 geschichtlichen Orten in unserer Stadt.
146 Einen Ort der Geschichte und Begegnung, der für die Öffentlichkeit zugänglich ist,
147 brauchen wir in den großen Stadtteilen und in den kleineren Teilen unserer Stadt.
148 Auch in Stetten und Oberaichen
149 Damit die Geschichte Leinfelden-Echterdingen erfolgreich weitergeschrieben werden
150 kann, gilt es Standortkonzeptionen nach Erstellung mit Leben zu füllen.
151 Das können wir dank unseren Künstlern und Kreativen in unserer Stadt, die in der Lage
152 sind Geschichte darzustellen und zum Leben zu erwecken.
153 Kultur und Geschichte ist ein verbindendes Element weit über die Stadtteilgrenzen
154 hinaus. Gerade in unsicheren Zeiten muss Kulturgeschichte gestärkt werden, denn
155 diese Stärkung trägt dazu bei den gesellschaftlichen Zusammenhang zu festigen.
156 Als einen konkreten Beitrag fordert die CDU deshalb die Erstellung einer neuen, der
157 Zeit angepassten Kulturkonzeption. Umsetzung und Realisierung des neuen
158 ergänzenden Kulturprogrammes mit dem Arbeitstitel „Kultur am Park“ soll federführend
159 von Kulturamt und der Geschäftsleitung der Filderhalle übernommen werden.
160 Die neuen modernisierten Räume und der Außenbereich der Filderhalle können dabei
161 ideale Rahmenbedingungen und Kulisse für örtliche Künstler und Kreative bieten.
162 Wir dürfen dabei stolz sein auf unsere Künstler und Kreativen wie z.B. das Theater
163 unter den Kuppeln, Einzelkünstler wie Malerin Haylor Vogt und Erika Megyeri, Bildhauer
164 Gerhard Tagwerker, und junge vielseitige Talente der Musikschule Leinfelden-
165 Echterdingen.
4

166 Als weiteres neues Kultur Leuchtturmprojekt über die ganze Stadt verteilt könnte ein
167 Konzept erarbeitet werden, um einen „Tag der Kunst und Kultur“ in Leinfelden-
168 Echterdingen ab 2022 einzuführen. Das erfolgreich initiierte Projekt des BDS (Bund der
169 Selbständigen Leinfelden-Echterdingen) sollte der Stadtverwaltung Motivation sein,
170 neue Projekte auf den Weg zu bringen.
171 Beim Zusammenhalt der Gesellschaft ist uns auch der gesellschaftspolitische
172 bedeutsame Bereich „SPORT“ wichtig.
173 Denn es ist Aufgabe des Gemeinderates gemeinsam mit der Stadtverwaltung zu
174 analysieren und ordnende Rahmenbedingungen zu schaffen.
175 Die Sportstättenkonzeption ist in allen Stadtteilen abgeschlossen, außer in Leinfelden.
176 Diesen Abschluss in Leinfelden mit dem größten Sportverein (TSV Leinfelden) und dem
177 größten Schulcampus der Gesamtstadt, gilt es in 2021 abzuschließen.
178 Zum Wohl der Schulen und der Vereine.
179 Zu einer Stadt in der wir gut und gerne friedlich miteinander leben gehören sichere
180 Arbeitsplätze, Wohnraum, Freizeitmöglichkeiten und Einkaufsmöglichkeiten.
181 Die Einkaufsmöglichkeiten vor Ort, die zu einer attraktiven Stadt und dem
182 gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen, sind gefährdet. Internetkäufe und fehlender
183 Bezug zum Händler vor Ort, die rückläufige Kundenanzahl bedingt durch die Angst vor
184 der weiteren Ausbreitung der Pandemie.
185 Handel und Dienstleistung in offensichtlicher Not.
186 Bund und Land versuchen mit großzügiger Unterstützung zu helfen, aber es reicht nicht
187 aus. Es braucht auch kommunale Unterstützung als ein positives Zeichen, als
188 Motivation und Perspektive.
189 Seit Jahren wird von allen Fraktionen darauf hingewiesen, wie wichtig der
190 Einkaufsstandort und der Erhalt des Branchenmixes ist, und der Einkaufsstandort auch
191 einen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt leistet.
192 Denn nur dort gibt es die persönliche Ansprache und die persönliche Beziehung.
193 Im Internet ist der Kunde kein Mensch, sondern eine Kundennummer.
194 Vor diesem Hintergrund fordern wir die Einführung der „LE Card“. Sie bietet
195 Synergieeffekte: Handel und Dienstleistung werden gestärkt, unabhängig von
196 Verbandszugehörigkeit.
197 Und Arbeitgeber erhalten ein Instrument zur Personalbindung und Personalgewinnung.
198 Eine sinnvolle Investition 2021 die sich über die mittelfristige Finanzplanung bis 2024
199 entfalten kann.
200 Gemeinsam aktiv und in der Überzeugung um unsere gemeinsame Verantwortung für
201 Leinfelden-Echterdingen, wird die CDU Fraktion Leinfelden-Echterdingen auch
5

202 weiterhin konstruktiv mit Gemeinderat und Verwaltung zusammenarbeiten, zum Wohle
203 der Bürgerinnen und Bürger und der nachfolgenden Generationen.

Bericht der Fraktion #Fildertafel

DANKE an die Spenderinnen und Spender, gemeinsam haben wir Menschen eine Freude gemacht.
Die Armut wächst auch auf den Fildern. Die Fildertafel muss 30-40% mehr Ausweise ausstellen, die Menschen dazu berechtigen Lebensmittel zu stark vergünstigten Preisen kaufen zu können.
Die Pandemie hat schnell deutlich gemacht, dass das übliche Angebot nicht ausreicht. Es werden dringend mehr Lebensmittel und Hygieneartikel gebraucht, um das Angebot in den Tafelläden der großen Nachfrage anzupassen.
Die Tafelläden des Kreisdiakonieverbandes Esslingen leisten einen wichtigen Beitrag für die Menschen mit sehr geringem Einkommen, damit diese ihren Lebensunterhalt besser  bestreiten können. 
Vor diesem Hintergrund initiiert die CDU Fraktion Leinfelden-Echterdingen eine Advents - Sammelaktion zu Gunsten der Fildertafel. Die „Adventssammelaktion Fildertafel“ lief eine Woche lang,  vom Mittwoch 09.12 bis Mittwoch 16.12.2020.
Nach unserer letzten erfolgreichen Sammelaktion für die Fildertafel, wollten wir diese auch in dieser Adventszeit wiederholen. Die Fildertafel bietet ein Angebot für Menschen, die in Not geraten sind oder nur über ein geringes Einkommen verfügen. Die CDU Fraktion LE möchte sich für diese Menschen einsetzen und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt solidarisch Lebensmittel und Hygieneartikel spenden, die besonders in der anhaltenden Pandemie-Zeit in der Fildertafel dringend gebraucht werden.

Bericht der Fraktion #Älterwerden

Unsere Gesellschaft ist vielseitig. Dazu gehören auch die vielen Seniorinnen und Senioren in unserer Stadt. Viele Institutionen und der Stadtseniorenrat vertreten die Interessen unserer Seniorinnen und Senioren in der Stadt. Älter werden ja, aber aktiv, engagiert, hilfsbereit und unterstützend bleiben. Das ist hier das Motto. Im Stadtseniorenrat werden ehrenamtlich die Interessen unserer Seniorinnen und Senioren in der Stadt vertreten. Mit circa 250 ehrenamtlichen Menschen und 50 verschiedenen Freizeitgruppen, ist der Stadtseniorenrat eine Erfolgsgeschichte. Von der Interessenbörse über eine Radlergruppe bis hin zu zahlreichen offenen Angeboten, ist für jeden etwas dabei. Wertvoll sind auch die vielen weiteren Servicegruppen des Stadtseniorenrats.
Die CDU Fraktion bedankt sich bei allen Seniorinnen und Senioren in unserer Stadt, die sich engagieren. Sei es im Stadtseniorenrat, in Vereinen oder bei den Nachbarn im Haus gegenüber. Danke! Sie leisten einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Sensationell auch die Idee des Stadtseniorenrates in dieser doch speziellen Weihnachtszeit 2020, die viele Menschen eher zurückgezogen und allein verbringen, einen lebendigen Adventskalender zu gestalten. Zwar fallen Weihnachtsmarkt und Co. aus, doch unser Seniorenrat in LE hat es sich nicht nehmen lassen, ein tolles Adventsprogramm auf die Beine zu stellen. Alles unter Einhaltung der Coronamaßnahmen. Jeden Tag gibt es im lebendigen Adventskalender im Quartier Leinfelden Mitte/Nordwest ein Türchen in einem Garten oder Eingansbereich zu bestaunen. Alle weiteren Informationen dazu finden Sie im Amtsblatt. Danke an alle Beteiligten dieser tollen Adventsaktion. Es sind solche Veranstaltungen und Gesten, die deutlich machen, wie lebenswert LE, dank ihrer Bürgerinnen und Bürger, für jung und alt ist.
Für ein gutes älter werden in LE gehören aber noch weitere Faktoren hinzu. Die CDU setzt sich dafür ein, die Ortskerne weiterhin zu stärken und die Nahversorgung mit kurzen Wegen sicherzustellen. Wir fördern den Bau von Wohneinheiten, die altersgemäß entstehen und generationengerechtes Wohnen für alt und jung ermöglich.
Älter werden in LE und gute Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, ist eine wichtige Angelegenheit für uns als CDU Fraktion. Wir wollen unseren Seniorinnen und Senioren in LE ein erfülltes und selbstbestimmtes Älterwerden erleichtern.

Bericht der Fraktion #Kultur

Kulturgeschichte in LE stärken. Mit vielfältigem Kulturangebot und Kultureinrichtungen werden Menschen auch in unserer Stadt einander näher gebracht. Und sie werden damit auch an ihre Wurzeln erinnert. Wurzeln, die jeden von uns bis heute prägen. In LE hat die CDU-Fraktion daher das „Konzept Kultur am Park“ für die „Filderhalle“ angeregt. Nun gilt es im nächsten Jahr, dieses Konzept unter Einbindung ortsansässiger Künstler zu realisieren und dabei auch bekannte und neue Kulturangebote zu präsentieren.

Der CDU Fraktion ist es in LE sehr wichtig, auch Kulturgeschichte in Leinfelden-Echterdingen zu stärken. Allein deshalb bringt sie vergleichsweise häufig dazu konkrete Ideen im Gemeinderat ein und leistet einen aktiven Beitrag, dass das recht attraktive Kulturangebot unserer Großen Kreisstadt auch auf Landkreisebene noch intensiver beworben werden kann.

Deshalb hat die CDU-Kreistagsfraktion unter entschiedener Mitwirkung von KSA Ausschusssprecherin Ilona Koch das Thema „Kulturgeschichte stärken“ in der Kreistagssitzung des Landkreises Esslingen am 19.11.2020 prominent in den Mittelpunkt gestellt. Das Ergebnis: Unter der Überschrift „Kulturgeschichte stärken“ hat die Landkreisverwaltung zugesagt, in 2021 eine Ausarbeitung vorzulegen, wie der Aufbau noch eingelagerter Gebäude im Freilichtmuseum Beuren vollzogen werden kann, darunter auch ein Haus aus Echterdingen. Über diesen Erfolg ist die CDU-Fraktion stolz. Mit Blick auf die allseits gegenwärtige Digitalisierung erfolgte eine weitere Zusage des Landkreises, dem Antrag der CDU nach zu kommen, „Kunst und Kultur“ digitial, wo immer es machbar und im Sinne der Nutzerinnen und Nutzer sinnvoll ist zu realisieren. Ganz so, wie es den digitalen Rundgang durch das Freilichtmuseum Beuren unter www.freilichtmuseum-beuren.de bereits gibt. Der angeregte „Tag der Kunst und Kultur im Landkreis“ unter Einbeziehung eines ÖPNV-Kombi-Tickets für den Eintritt vor Ort, wird die CDU Fraktion angesichts der aktuellen Pandemie zurückstellen, hält an der Idee aber weiter fest.

Die Große Kreisstadt Leinfelden-Echterdingen hat in allen Teilen ihrer Stadt historisches zu bieten. Beispielhaft seien genannt das „Leinfelder Haus“ in Leinfelden, das „Stadtmuseum“ und die vom Förderverein betriebene „Gaststätte Ochsen“ in Echterdingen, das „Ortszentrum in Musberg“ mit seinem historischen Gebäudeensemble der evang. Kirche, dem Pfarrgarten und dem „Pfarrsäle“. In Stetten das weit über die Stadtgrenzen bekannte „Theater unter den Kuppeln“. Darüber hinaus gibt es in LE zahlreiche Kunstobjekte mit Geschichte, die unsere Stadt verschönern und Diskussionen rund um Kunst und Kultur anregen. Gerade in unruhigen und unsicheren Zeiten wie wir sie gerade erleben, kann Kunst und Kultur einen Beitrag dazu leisten, Vergangenes mit Zukünftigem zu verbinden und damit Auswege aus unsicheren Zeiten aufzuzeigen oder bewusst zu machen. Kultur stärken, bleibt eine Aufgabe der sich die CDU Fraktion im Gemeinderat von LE weiterhin stellt und diese voranbringt.

Bericht der Fraktion #ModellLE

Das Modell LE ist ein Erfolgsmodell

Vielfalt ist ein Prinzip, dass sich durch unsere Stadt Leinfelden-Echterdigen zieht und in den verschiedensten Bereichen anzutreffen ist – auch im Bereich der Kindertagesbetreuung. Wir haben in Leinfelden-Echterdingen städtische, kirchliche und private Träger von Kindertageseinrichtungen. Diese Vielfalt wird erweitert durch die Tagespflege oder TigeR-Modell (Kindertagespflege in anderen geeigneten Räumen). Letzteres wurde durch einen Antrag der CDU Fraktion ins Gespräch gebracht und umgesetzt.
In der letzten Sitzung des Verwaltungs- Kultur- und Sozialausschuss stimmten die Mitglieder einstimmig dafür ab, die finanziellen Mittel für das Modell LE mit der Kindertagespflege zur Verfügung zu stellen.
Das Modell LE ist bereits seit vielen Jahren ein Erfolgsmodell in Leinfelden-Echterdingen und auch über die kommunalen Grenzen hinaus. Die Kindertagespflege ist aus unserem Betreuungsangebot nicht mehr wegzudenken. Das familiäre und individuelle Umfeld der Betreuung wissen viele Eltern zu schätzen. Zurzeit werden in unserer Kommune 108 Kinder von 31 Tagespflegeelter in familiären und kleinen Einheiten betreut.
Mit dem Beschluss vom 10. November übernimmt die Stadt nun auch Aufwandsentschädigungen für Entwicklungsgespräche oder Fortbildungen. Ein wichtiger und richtiger Schritt unserer Kommune.
Denn das Modell LE hat auch für unseren kommunalen Haushalt Vorteile, städtische Kindertagesplätze sind teuer und uns wertvoll
Die CDU Fraktion steht weiterhin hinter der Vielfalt unserer Kindertageseirichtungen. So können wir es gemeinsam schaffen, für alle Kinder unserer Stadt den bestmöglichen Betreuungsplatz zu finden.

Bericht der Fraktion #Vereine

Auf Grund des aktuellen Beschlusses des Bundes und der Länder wird basierend auf der neuesten Corona-Verordnung der komplette Spiel- und Trainingsbetrieb inklusive aller Kurse zum 02.11.2020 eingestellt… (Vorstand TV Echterdingen)
So oder so ähnlich werden vermutlich die Corona-Beschlüsse von den Vereinen,
wie hier vom Turn Verein Echterdingen 1892 e.V., lauten. Informationen und Anweisungen erhalten die Klubs in LE hauptsächlich vom Amt für Schulen, Jugend und Vereine.
Fakt ist, dass der Spielbetrieb weitestgehend unterbrochen, die Sportanlagen gesperrt und das Vereinsleben dadurch sehr eingeschränkt wurde. Der zweite Lockdown läuft und trifft erneut den Breitensport. Und das bereits zum zweiten Mal.
Nach den diversen Berichten, die man der Presselandschaft entnehmen kann,
gibt es eine Vereinbarung der WHO mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC), 
in der festgehalten wird, dass das Beste für eine Pandemie ist, das Immunsystem des Menschen durch Sport zu stärken. Deshalb ist es vielleicht auch keine gute Entscheidung, den Amateur- und Breitensport herunterzufahren?
Beim Breitensport gelten die sportlichen Aktivitäten vor allemder Gesundheit!
Daher ist es oft schwer für das Gesundheitsverständnis, wenn zum Beispiel Kinder aber auch Erwachsene, keine Bewegungs-angebote mehr bekommen. Denn ohne Training bauen sich die Muskeln bekanntlich schnell ab.
Nach dem ersten Lockdown haben die Sportklubs die auferlegten AHA-Maßnahmen in die Praxis umgesetzt, strikt befolgt und sich entsprechend den Anordnungen verhalten.
Es ist daher für einige oder gar viele von uns sehr schwer, diese doch recht weitgehenden Einschränkungen zu verstehen und nachzuvollziehen.
Auch wenn wir Vereine diese Regelungen befolgen, so ergeben sich doch bei vielen Sportlern sicherlich solche und ähnliche Betrachtungen.
Denn nun kommt ein neues Problem auf die Vereine zu.
Anfang April, vielmehr schon im März, während des ersten Lockdowns, war die Stimmung bei vielen nicht wirklich gut. Es war auch nicht einfach, die Motivation bei allen Vereinsmitgliedern aufrecht zu erhalten. Aber wir sind meines Erachtens gut durch diese erste Krise gekommen. 
Mit guter Kommunikation, Unterstützung von den Behörden und auch anderen, wie Politikern, Verbänden, wurden die Vereine weiter am Leben erhalten und die Mitglieder blieben treu.
Wir müssen nun aber befürchten, dass sich unsere Mitglieder abwenden könnten, wenn es kaum Möglichkeiten zum Sporttreiben geben sollte? Die jährliche Fluktuation gibt es weiterhin, aber bisher kamen auch immer wieder neue Teilnehmer dazu. 
Die meisten verschieben es hoffentlich auf später! Hoffentlich.
Wir können solche Entwicklungen zwei oder auch drei Jahre durchhalten. Aber durch Corona ändert sich auch die Art des Sporttreibens - es wird mehr individueller, weil es dadurch eher erlaubt bleibt. Die Attraktivität der Vereine könnte darunter leiden! Die Hoffnung ist nun, dass 
es nach dem noch gut zwei Wochen Lockdown light mit dem Breitensport wieder weitergehen wird. Zumindest wünschen sich das sicherlich alle Sporttreibenden. 

Ein Beitrag von Horst Duda (TV Echterdingen)

Bericht der Fraktion KW 45 #Haushalt

Am Dienstag, den 3. November 2020 hat die Stadtverwaltung den Haushaltsplan für das Jahr 2021 in den Gemeinderat eingebracht. Auch im Haushaltsjahr 2021 haben die Stadt Leinfelden-Echterdingen und der Gemeinderat viele Projekte auf der Agenda über die es am 15.12.2020 zu debattieren gilt; die Verabschiedung des Haushalts 2021 ist dann auf den 23.02.2021 festgesetzt.
Die CDU Fraktion prüft nun den Haushaltsplan auch unter dem Aspekt „Wohnen + Arbeiten in LE“. Mit Blick auf die Generationengerechtigkeit ist es der CDU Fraktion dabei  wichtig, bei all‘ den vielen Projekten und notwendigen Ausgaben auch die Einnahmenseite im Auge zu behalten.
Neue Gewerbegebiete auszuweisen ist eine Möglichkeit. Bestehendes Gewerbe zu fördern und zu erhalten ist aber ebenso wichtig. Die CDU geht davon aus, dass für ein kommunales „Konjunkturprogramm LE“ ausreichend Haushaltsmittel eingestellt sind.
Wenn nicht, kündigte die CDU bereits in der Gemeinderatssitzung am 03.11.2020 an, den dazu notwendigen Haushaltsantrag einzubringen, damit finanzielle Mittel zur Stärkung und Sicherung des ortsansässigen Handels, der Gastronomie und der Dienstleistung im Haushaltsplan 2021 eingestellt und zur Verfügung stehen.
„Wenn wir die Branchenvielfalt erhalten wollen, benötigen wir ein Gesamtpaket für LE als wirkungsvolles Instrument für die örtliche Wirtschaft“, so die Fraktionsvorsitzende Ilona Koch. Die CDU fordert daher, die bereits mehrfach diskutierte „LE Card“ jetzt zu realisieren, da sie ein wirksames Mittel zur nachhaltigen Bindung der Kaufkraft in LE ist und auch eine Win-Win-Situation für unsere Stadt darstellen kann. Die CDU Fraktion sieht die LE Card als einen  wichtigen Bestandteil des kommunalen Konjunkturprogramms LE, das evaluiert und neu belebt werden muss. Die Stärkung des örtlichen Handels, Gastronomie und Dienstleistung  ist dabei unverzichtbar.
Aus Sicht der CDU Fraktion wäre es verantwortungslos abzuwarten und tatenlos zuzusehen, ob und wie die örtliche Wirtschaft  die Corona Krise übersteht. Wir brauchen jetzt finanzielle Unterstützung für die in Schwierigkeit geratenen ortsansässigen  Unternehmen und ein überzeugendes Zeichen für eine wirtschaftsfreundliche Stadt in der wir gut und gerne leben. Ohne ein solches kommunales Konjunkturprogramm kann es schnell passieren, dass wir vor verschlossenen Ladentüren stehen.
Der örtliche Handel, die Gastronomie und das Dienstleistungsangebot müssen gestärkt und gesichert werden. Es kann nicht oft genug in Erinnerung gerufen werden, dass insbesondere die konjunkturabhängige Wirtschaft  uns viele Annehmlichkeiten in Leinfelden-Echterdingen ermöglicht. Wenn wir das Niveau halten wollen, muss gehandelt werden. Die CDU scheut sich nicht vor Diskussionen und handelt.

Bericht der Fraktion KW 42 #Frauen der CDU

Herzlichen Glückwunsch zum 90. Geburtstag von Roswitha Schäfauer, der ersten Gemeinderätin der CDU in Leinfelden-Echterdingen.
Glückwünsche überbrachte die Fraktionsvorsitzende Ilona Koch und sprach der ehemaligen Gemeinderätin großen Dank anlässlich Ihres Geburtstags aus.
Der Dank der Fraktionsvorsitzenden galt insbesondere dafür, dass sie Wegbereiterin für die Frauen in der CDU und vor allem in LE war. Für viele Jahre saß Roswitha Schäfauer als einzige Frau alleine im Gemeinderat LE unter vielen Männern. Heute hat sich der Frauenanteil im Gemeinderat LE positiv verändert, insgesamt und insbesondere bei der CDU, und dies ohne Quotenregelung.
Roswitha Schäfauer mag nicht nur den Zauber der Literatur. Sie hat auch als ehrenamtliche Vorleserin in der Städtischen Bücherei von LE sehr dazu beigetragen, junge Menschen in den Bann der Literatur zu ziehen. Das war vorbildhaft.
Fast 30 Jahre war Roswitha Schäfauer (1975-2004) für unsere Stadt ehrenamtlich aktive Gemeinderätin und konnte in dieser Zeit ihre Herzensthemen Sozial- und Kulturpolitik insbesondere im Ausschuss VKS aktiv ansprechen und Projekte konkret auf den Weg bringen. Sie hat dort viel bewegt und erreicht.
Roswitha Schäfauer hat auch sehr daran mitgewirkt, die Partnerschaften von LE zu Manosque und Poltawa auszubauen und zu beleben. Dabei haben ihr zahlreiche Besuche in der Partnerstadt Manosque wertvolle Freundschaften beschert, die sie heute noch pflegt und auch aus Manosque herzlichste Glückwünsche zu ihrem 90.Geburtstag übermittelt wurden. Kinderhilfe Poltawa: Notwendige Spenden an das Kinderhospital dort, waren und sind Ihr bis heute eine Selbstverständlichkeit.
Bei all den vielen Projekten, die Roswitha Schäfauer initiiert und auf den Weg gebracht hat, bleibt ihr und uns ein Projekt in ganz besonderer Erinnerung: die Einführung des „Stadtpasses“ in LE. Dessen Ziel: Auch geringem Einkommens in unserer Stadt die Möglichkeit zu bieten, am kulturellen Angebot der Stadt teilzuhaben. Die Einführung des Stadtpasses 1979 rechtfertigt sich bis heute. Ein Verdienst von Roswitha Schäfauer. 2005 wurde sie für ihr außerordentliches Engagement mehr als verdient mit der Bürgermedaille der Stadt LE geehrt.
Die CDU Fraktionsvorsitzende Ilona Koch bedankte sich mit einem Geburtstagsbesuch bei Roswitha Schäfauer ganz besonders und hob hervor, dass sie mit ihrem Wirken ein soziales Herz der Christlich Demokratischen Union mit Vorbildcharakter ist. Solche Herzen der CDU gilt es in den anstehenden Wahlkämpfen heraus zu stellen. Die CDU kann sie benennen. Mehrfach und konkret.

Bericht der Fraktion KW 41 #Oberaichen

Gute Aussichten. Das „Bahnhöfle“ in Oberaichen hat eine zuversichtliche Perspektive.
Nachdem die Stadt Leinfelden-Echterdingen das „Bahnhöfle“ inklusive Grundstück im Frühjahr 2020 gekauft hat, zeichnen sich nun vielversprechende Nutzungsperspektiven ab, die nicht nur die Wünsche der Oberaichener Bürgerinnen und Bürger erfüllen.
Das „Bahnhöfle“ (zuletzt: „Maestral“) in Oberaichen blickt auf eine lange Geschichte zurück und stellt eines der letzten Gebäude mit Historie im Ort dar. Diese lange Geschichte allein rechtfertigt die Forderung nach einem Weiterbetrieb des „Bahnhöfle’s“ als traditionelle Begegnungsstätte im Ort.
Mit dem „Bahnhöfle“ kann die Stadt L-E nun auch im Stadtteil Oberaichen gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung umsetzen. Das „Bahnhöfle“ bietet dafür mit seinem großzügigen, im Grünen liegenden Außenbereich an der S-Bahn-Haltestelle „Oberaichen“ ein einzigartiges Potential.
An diesem Ort kann ein Stück Geschichte von Oberaichen in die Zukunft geführt werden. Wie in allen Stadtteilen von L-E bietet sich nun auch in Oberaichen die Möglichkeit, Geschichte zu bewahren und gleichzeitig erlebbar zu machen.
Das “Bahnhöfle“ war immer ein Treffpunkt für Bürger und Bürgerinnen aus Ober- und Unteraichen. Das kann nun auch künftig so bleiben. Die CDU Fraktion ist sehr zuversichtlich, dass der gesamte Gemeinderat das Projekt „Zukunft Bahnhöfle“ unterstützen wird. Besonders erfreulich ist aber auch das Interesse von mittlerweile mehreren Pächtern mit unterschiedlichen Konzepten. Das bietet die Chance, das beste Konzept für Oberaichen auswählen zu können.
In diesem Zusammenhang gilt es der Bürgergemeinschaft Oberaichen (BGO) Dank zu sagen. Dessen Vorsitzender Kurt Alber hat sich mit seinem gesamten Vorstand mit ganzer Kraft für den Erhalt der Traditionsgaststätte eingesetzt und eine Unterschriftenaktion ins Leben gerufen. Die bislang vorliegenden Unterschriften bestätigen, wie sehr das „Bahnhöfle“ den Menschen, vielen Menschen, und nicht nur in Oberaichen am Herzen liegt.

Bericht der Fraktion KW 40 #Sicherheit

Dank und Anerkennung für die wertvolle Polizeiarbeit vor Ort.

In der Gemeinderatssitzung am 29. September 2020 wurde dem Gemeinderat und den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Leinfelden-Echterdingen der Kriminalitätsbericht des Jahres 2019 präsentiert.
Das, auch kriminalistischer Sicht gesehen, größte Problem in unserer Stadt ist nach wie vor der Diebstahl. Im Jahr 2019 gab es einen leichten Anstieg an Fällen für die Polizei. Insgesamt liegt LE allerdings nach wie vor deutlich unter dem Durchschnitt in Baden-Württemberg.
Leinfelden-Echterdingen ist die sicherste von vier großen Kreisstädten im Landkreis Esslingen! Dies hat selbstverständlich unterschiedliche Gründe. Wichtig zu nennen ist da unser gutes, aufmerksames und soziales Miteinander in der Stadt. Achtsame Bürgerinnen und Bürger sorgen nicht nur für ein Gefühl von Sicherheit, sondern auch für weniger Kriminalität. Vielen Dank dafür!
Ein großer Dank gilt auch den Polizistinnen und Polizisten in unserer Stadt. Sie leisten hervorragende Arbeit. Sie reagieren nicht nur auf Straftaten. Der Bericht zeigt deutlich, dass die Polizei durch Beständigkeit und präventive Maßnahmen, unsere Stadt sicher macht.
Das Ergebnis aus sehr guter Polizeiarbeit, unserer Stadtverwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern spiegelt sich in unserer Kriminalitätsstatistik wider.
Die CDU Fraktion sieht die Wertschätzung der Polizei als einen wichtigen Grundpfeiler unseres Miteinanders in Leinfelden-Echterdingen. Deshalb ist es der CDU Fraktion Leinfelden-Echterdingen ein großes Anliegen, die Einsatzfähigkeit und Motivation der Polizei zu stärken. Die CDU sieht es als zwingend an, durch Investitionen im Sicherheitsbereich auf allen Ebenen zu handeln. Es ist wichtig den Schutz und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung weiter zu stärken. Ein Schwerpunkt unserer politischen Arbeit wird die kontinuierliche Stärkung der inneren Sicherheit und Ordnung in unserer Stadt sein, auch in den kommenden Jahren.
Wie kann jeder von uns einfach und konkret helfen?
Geschenke darf die Polizei nicht annehmen – zu hoch ist sofort der Korruptionsverdacht, auch wenn es sich nur um ein Stück Kuchen oder andere Kleinigkeiten handelt. Deshalb haben wir nach einer Möglichkeit gesucht, die es der Polizei erlaubt einen Dank und eine finanzielle Spende problemlos anzunehmen. Setzen sie mit einer Spende ihr persönliches Zeichen für die Wertschätzung der wertvollen Polizeiarbeit.
Spenden wir und Sie für die Polizeistiftung Baden-Württemberg.
www.polizei-bw.de/polizeistiftung/die -stiftung/
Die Polizeistiftung Baden-Württemberg wurde im Jahre 1981 als Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet. Sie finanziert sich durch Spenden und Bußgeldzuweisungen. Hilfen gehen immer direkt an die Betroffenen bzw. ihre Angehörigen. Diese Initiative kann helfen, wenn viele von uns mitmachen.

Bericht der Fraktion KW 39 #Gäubahn

Neue „Tunnellösung“ für Gäubahn wird konkreter
Der neue Tunnel für die Anbindung der Gäubahn direkt an den Landesflughafen/die Landesmesse könnte der Problemlöser für Leinfelden-Echterdingen sein. Die Vorteile ganz konkret: kein Mischverkehr auf der S-Bahn zwischen Rohr und /Messe, kein Erdlager auf der Gemarkung LE zwischen Oberaichen und Musberg, keine baubedingte einjährige Sperrung der S-Bahn-Strecke von Echterdingen bis Filderstadt und kein Busverkehr (Schienenersatzverkehr [SEV] zwischen der S-Bahn-Station Echterdingen und der Station Flughafen/Messe. Der neue „Gäubahntunnel“ wäre nur ein Gewinn für LE – in mehrfacher Hinsicht. Die CDU-Fraktion unterstützt diese vorteilhafte Lösung.
Der neue Gäubahntunnel ist mehr als der Problemlöser für unsere Stadt.
1. Vor dem Ziel, klimafreundliche Verkehre auszubauen, ist der „Gäubahntunnel“ ein elementarer Beitrag, die Gäubahn-Anrainer und die Bodenseeregion klimafreundlich und autofrei an die Messe /Flughafen zu bringen, wo sie direkten und bahnsteiggleichen Anschluss an das ICE-Netz der Deutschen Bahn AG haben.
2. Der neue „Gäubahntunnel“ ist eine wesentliche Voraussetzung, das erklärte Ziel der Fahrgaststeigerung auf der Schiene um 50% zu steigern. Die CDU-Fraktion steht zu diesem Ziel und unterstützt daher das Projekt des „Gäubahntunnel“.
3. Vor dem Hintergrund, dass sowohl vom Land BaWü (Regionalverkehre) als auch vom Verband Region Stuttgart (S-Bahn) aufgrund gestiegener Nachfrage berechtigt in den vergangenen Jahren stets mehr Verkehrsleistungen bestellt wurden, ist aus Sicht der CDU-Fraktion ein Mischverkehr auf der S-Bahn zwischen Rohr und Flughafen/Messe nicht mehr darstellbar. Der neue Gäubahntunnel löst dieses Problem. Fernverkehr und S-Bahn blieben getrennt.
Die CDU-Fraktion will keine Scheingefechte um Trassenführungen auf dem Stadtgebiet führen. Wir wollen attraktive, ökologische, nachgewiesene leistungsfähige und verkehrsträgerübergreifende Lösungen für unseren Standort, mit Landesmesse und Landesflughafen. In Verbindung mit der Neubaustrecke von Stuttgart nach Ulm, die einen „exklusiven Halt“ auf unserer Gemarkung am Flughafen/Messe hat, entsteht ein unglaubliches Potential für unsere Stadt. Diese Chance gilt es zu nutzen.
Die CDU-Fraktion will mit Ihrer Haltung deutlich machen, dass sie den Überlegungen anderer Fraktionen im Gemeinderat LE nicht folgen kann, die die Gäubahn künftig immer noch in den Talkessel von Stuttgart führen wollen, was nicht Entscheidungsgrundlage der Volksabstimmung für S21 war. Derartige rein ideologische Pläne gilt es zu verhindern. Sie leisten keinen Beitrag für die Zukunft der Mobilität in unserer Region.
Wie bisher werden wir Klimafreundlichkeit fördern, dazu gehört auch klimafreundlichen Nah- und Fernverkehr konsequent weiterzuentwickeln. Die Trennung von Nah und Fernverkehr auf der Schiene und ein massiver Infrastrukturausbau ist dazu unabdinglich. Darum sind wir davon überzeugt, dass es richtig und wichtig ist für den neuen Gäubahntunnel zu kämpfen. Der neue „Gäubahntunnel“ wäre ein riesiger Gewinn für unsere Stadt.

Bericht der Fraktion KW 38 #mitgliederoffene Fraktionssitzung

Die CDU Gemeinderatsfraktion lädt ein!

Die CDU Gemeinderatsfraktion lädt zur mitgliederoffenen Fraktionssitzung am 21. September um 19:30 Uhr im Rathaus Echterdingen (Trausaal) ein.
Gemeinsam wollen wir wichtige kommunalpolitische Themen besprechen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die historische Mitte Echterdingen, die Nutzung des Bahnhöfle in Oberaichen, die Nutzung des Offroadtrails in Stetten, das Sanierungsgebiet Musberg und die Entwicklung der Markomannenstraße.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Auf Grund der aktuellen Situation bitten wir um eine Anmeldung bei unserer Fraktionsvorsitzenden Ilona Koch unter i.koch@gr-le.de

Bericht der Fraktion KW 31 #Polizei

Wir alle können Dank und Anerkennung für die Polizeibeamten zum Ausdruck
bringen. Mit einer Spende für die Polizeistiftung. Auf Worte Taten folgen lassen.
Seit Jahren nehmen die Aufgaben der Polizei zu und die Wertschätzung gegenüber dieser wertvollen Arbeit, bedauerlicherweise ab. Respektlosigkeit und mangelnde Wertschätzung nehmen in eine Dimension zu, die uns zum Teil sprachlos macht.
Die CDU Fraktion Leinfelden-Echterdingen will sich nicht mit Sprachlosigkeit, Bedauern oder lediglich einer Situationsbeschreibung zufrieden geben. Wir wollen ein „echtes“ Zeichen setzen und eine Initiative starten, die bei den Bediensteten der Polizei ankommt. Der CDU Fraktion Leinfelden-Echterdingen ist es ein großes Anliegen, die Einsatzfähigkeit und Motivation der Polizei zu stärken. Die CDU sieht es als zwingend an, durch Investitionen im Sicherheitsbereich auf allen Ebenen zu handeln. Es ist wichtig den Schutz und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung wieder zu stärken. Ein Schwerpunkt unserer politischen Arbeit wird daher auch in den kommenden Jahren auf den Bereich der Stärkung der inneren Sicherheit und Ordnung in unserer Stadt sein.
Wie kann jeder von uns einfach und konkret helfen?
Geschenke darf die Polizei nicht annehmen – zu hoch ist sofort der Korruptionsverdacht, auch wenn es sich nur um ein Stück Kuchen oder andere Kleinigkeiten handelt. Deshalb haben wir nach eine Möglichkeit gesucht, die es der Polizei erlaubt einen Dank und eine finanzielle Spende problemlos anzunehmen.
Spenden wir und Sie für die Polizeistiftung Baden-Württemberg.
www.polizei-bw.de/polizeistiftung/die -stiftung/
Die Polizeistiftung Baden-Württemberg wurde im Jahre 1981 als Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet. Sie finanziert sich durch Spenden und Bußgeldzuweisungen. Hilfen gehen immer direkt an die Betroffenen bzw. ihre Angehörigen. Diese Initiative kann helfen, wenn viele von uns mitmachen.

Wenn wir im Rahmen der Polizeistiftung Baden-Württemberg helfen möchten, können Spenden an folgende Bankverbindung überwiesen werden. Die Bankverbindungen der Polizeistiftung:
• Baden-Württembergische Bank
• BLZ 600 501 01
• Konto 7871521450
• IBAN: DE48 6005 0101 7871 5214 50
• BIC: SOLADEST600
• Oder
• Sparda-Bank Baden-Württemberg
• BLZ 600 908 00
• Konto 107 649 63
• IBAN: DE77 6009 0800 0010 7649 63
• BIC: GENODEF1S02

Auf Wunsch wird Ihnen ab einem Spendenbetrag von mehr als 50 Euro gerne eine
Spendenbescheinigung ausgestellt.

Terminankündigung:
Montag 21.09.2020 mitgliederoffene Fraktionssitzung
Beginn 19.30Uhr im Rathaus Echterdingen
Bitte anmelden unter: info@ilona-koch.de

Bericht der Fraktion KW 30 #Sauberkeit

Für eine Stadt in der wir gut und gerne Leben.

Dies ist ein wichtiger Leitsatz der CDU Leinfelden-Echterdingen. Er gibt uns eine Richtungsweisungen bei Entscheidungen und in unserem Handeln. Zu einer Stadt, in der wir gut und gerne leben gehört auch ein schönes Stadtbild. Dieses schöne Stadtbild hat Leinfelden-Echterdingen in vielfältiger Weise zu bieten. Natur, Landwirtschaft, tolle Gebäude und viel Aufenthaltsqualität, um nur einige zu nennen. Auch Kunst gehört zu unserer Stadt. Allerdings kommt es immer wieder vor, dass öffentliche Gebäude mit beleidigenden Sprüchen angesprüht werden. Das Problem hierbei ist nicht das Grafitti, sondern die beleidigende Botschaft, die es darstellt. So wurde beispielsweise in Echterdingen ein polizeifeindlicher Spruch an eine öffentliche Wand gesprüht. Die CDU Fraktion hat die Stadtverwaltung darauf aufmerksam gemacht. Vielen Dank an die Stadtverwaltung für das schnelle Überstreichen der Beleidigungen.

Bericht der Fraktion 28 #Regional

Direkt vom Erzeuger, ob auf dem Wochenmarkt oder in einem unserer Hofläden. Neben all den negativen Erfahrungen, die wir zur Bewältigung der Corona-Pandemie machen, gibt es auch positive Entwicklungen, die gerne so bleiben dürfen. Die Wochenmärkte und die zahlreichen Hofläden in allen Stadtteilen von LE werden wieder viel bewusster wahrgenommen. Qualität und Frische überzeugen und sowohl die Wochenmärkte als auch die Hofläden bieten individuelle und sehr vielfältige Einkaufsmöglichkeiten. Auch sie stellen die Grundversorgung in dieser für uns alle neuen Situation sicher. Und es sind Landwirte aus LE bzw. aus unserer Region. Auch Ihnen gilt Anerkennung. Das Angebot von saisonalen und regionalen Produkten hat den Käufer nicht nur überzeugt sondern auch wieder mehr Kunden angezogen. Das Erfreuliche daran: Wieder mehr Wertschätzung für Produkte direkt vom Erzeuger, aus LE und aus der Region. Vor diesem Hintergrund wird sich die CDU Fraktion im Gemeinderat weiterhin dafür einsetzen, dass die Stadt mehr als bisher für ihre Wochenmärkte wirbt und auch die zahlreichen Hofläden einbezieht sowie Rahmenbedingungen schafft, die es sowohl den Marktbestückern als auch den Hofläden möglich macht, sich bei Bedarf weiterzuentwickeln. Wichtige Themen sind dabei auch Erreichbarkeit und Parkierungsmöglichkeiten. Zusammenfassend ist der CDU Fraktion wichtig: der derzeitige positive Trend ist begrüßenswert und sollte nachhaltig gefördert werden und im Bewusstsein der Bürgerschaft verankert werden. Dies mag durch abwechslungsreiche Aktionen und nachhaltige Werbemaßnahmen gelingen. Gemeinsames Ziel dabei ist es, den Verbraucher direkt zum Erzeuger hochwertiger Lebensmittel zu führen. Kurze Wege, gute Qualität, saisonal und regional sowie ganz nach dem Motto „Nah statt Fern“ einkaufen. Terminankündigung: Mittwoch, 29. Juli 2020, 19.30Uhr Filderhalle Leinfelden: „Wie geht es jetzt weiter im PFA 1.3b mit Filderbahn und Gäubahn“? Die CDU Fraktion LE lädt zu einer Informationsveranstaltung ein. Wir informieren über den aktuellen Stand der Planungen zum Deutschlandtakt und im Zusammenhang damit zu den Vorschlag einer Tunnellösung für die Gäubahn an den Landesflughafen. Wir freuen uns auf Ihr Interesse und Ihre Teilnahme. Anmeldung erforderlich (coronabedingt) an: info@ilona-koch.de.

Bericht der Fraktion KW 27 #IBA 27

IBA 27 – CDU Fraktion begrüßt die Bewerbung für das IBA Netz

Alle 100 Jahre. So oft oder auch selten kommt die IBA nach Stuttgart. Ein Gefühl wie bei der Olympiade. Die besten Projekte der Städte im Wettbewerb. Diese Chance lässt sich auch unsere Kommune Leinfelden-Echterdingen nicht entgehen. Wir haben uns für das IBA Netz beworben. Das IBA Netz ist zunächst einmal eine Projektsammlung vieler verschiedener Projekte. Es stellt einen Ideenpool an zukunftsorientierten Projekten dar. Die Konkurrenz an Projekten ist groß. Die Stadt Leinfelden-Echterdingen wirft mit dem Projekt „Wohngebiet Goldäcker“ ihre Hut in den Ring. Ökologisch, ökonomisch, sozial und zukunftsorientiert. Mit diesen Schlagworten soll das neue Quartier Goldäcker bei der IBA punkten.
In den Ideenpool der IBA 27 involviert zu sein, bietet für unsere Kommunen einmalige Chancen. Die Internationale Bauausstellung ist der ideale Platz zum Vernetzen, austauschen und dem Finden neuer Kooperationspartner.
Die CDU Fraktion in Leinfelden-Echterdingen sieht die Chance das Motto „nah statt fern“ zu verfolgen. Um ein klimafreundliches Quartier zu entwickeln, muss nicht nur Holzbauweise verwendet werden. Wir haben beispielsweise im Landkreis eine Firma, die recycelten Beton herstellt und anbietet. Das bedeutet kurze Transportwege. Die CDU Fraktion sieht in der Aufnahme in das IBA Netz eine einmalige Chance für die Stadt Leinfelden-Echterdingen. Ein historisches Ereignis in der Region, die Möglichkeit mit unserer Vision eines neues Wohnquartiers dabei zu sein und die Zukunft mitzugestalten, Ökonomie und Ökologie in Einklang bringen – all dies sind für die CDU gute Gründe, dieser Aufnahme in die Projektsammlung IBA Netz einen einstimmigen Zuspruch zu geben.

Bericht der Fraktion KW 25 #Hallenbad

Mit einem neuen Hallenbad ist es noch nicht getan…

Viel wurde bereits über das Hallenbad in Leinfelden gesprochen. Im Gemeinderat, bei der Veranstaltung „LE im Dialog“ und in vielen weiteren Diskussionen. Fest steht, wir in Leinfelden-Echterdingen benötigen ein neues Hallenbad. Fest steht auch, dass es ein Neubau an -gleicher Stelle sein soll. Auch das Raumprogramm für das neue Hallenbad wird nun immer konkreter und im Juli in der Sitzung des Verwaltung-Kultur-und Sozialausschuss erstmals eingebracht.
Die CDU Fraktion unterstützt dieses Vorgehen vollumfänglich. Die Fraktionsvorsitzende Ilona Koch betont aber: „Mit dem Hallenbad ist es in Leinfelden noch nicht getan. Wir benötigen ein Gesamtkonzept für Hallenbad, Schulsport und Vereinssport.“ Konkret ist damit die Kinoturnhalle gemeint. Diese wird auch bald saniert werden müssen und fällt der Ludwig-Uhland-Schule somit als Sportnutzungsstätte weg. Mittel- und Langfristig benötigen wir einen alternativen Standort für eine Turnhalle in Nähe der Ludwig-Uhland-Schule (LUS). Es ist für die CDU Fraktion im Gemeinderat nicht vorstellbar, dass die Schülerinnen und Schüler der LUS eines Tages ohne Sportmöglichkeit dastehen. Die alte Turnhalle wird auch regelmäßig und zahlreich vom TSV Leinfelden und anderen Vereinen genutzt. Auch sie benötigen im Sanierungs- oder Abrissfall eine Alternative. Im Gegensatz zum Schulsport, sind die Verein aber nicht so standortgebunden. Daher kann hier an eine Erweiterung am Sport- und Freizeitzentrum in Leinfelden gedacht werden. Für die CDU Fraktion ist es wichtig, dass es mittelfristig ein Gesamtkonzept für das Hallenbad, den Schulsport und den Vereinssport -gibt. „Drei Entscheidungen gilt es jetzt zu treffen: eine für die Bürgerinnen und Bürger, eine für Schülerinnen und Schüler und eine für die Sportvereine in unserer Stadt“, so die stellv. Fraktionsvorsitzende Céline Kühnel.

Bericht der Fraktion KW 24 #Schule

#Zusammenhalten #Schule

Vielen Dank an unsere zahlreichen Lehrerinnen und Lehrer in Leinfelden-Echterdingen. Danke auch, an unsere Schulleiterinnen und Schulleiter. In den letzten Wochen haben sie alle zusammen Großes geleistet, um den Kontakt mit den Schülerinnen und Schülern zu halten und sie mit Lernstoff zu versorgen.
Viele der Lehrkräfte in Leinfelden-Echterdingen haben in den letzten Wochen alles für ihre Schülerinnen und Schüler gegeben. Sie haben Aufgaben gestellt, Videokonferenzen organisiert, Aufgaben korrigiert und versucht Schülerinnen und Schüler zu motivieren. Auch wurde der persönliche Kontakt, soweit dies die Pandemie zuließ, gepflegt. Aufgaben wurden nach Terminvereinbarung auf den Schulhöfen übergeben und die Lehrpersonen erkundigten sich telefonisch bei einigen Schülerinnen und Schülern. Mit all dieses Maßnahmen wurde versucht, für Struktur im Alltag der Schülerinnen und Schüler zu sorgen. Es ist nicht einfach in Zeiten einer Pandemie eine lückenlose Bildungsgerechtigkeit zu erreichen. Einige Schülerinnen und Schüler sind auf sich alleine gestellt. Ihre Eltern haben vielleicht keine Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten und haben es dementsprechend schwer für ihre Kinder im Homeschooling da zu sein. Bildungsgerechtigkeit darf aber keine Pause haben, auch nicht in Zeiten von Corona. Umso gefragter sind nun unsere Lehrkräfte und unsere Schulen. Viele Schülerinnen und Schüler sind auf das persönliche Engagement der Lehrkräfte angewiesen. Unsere Kinder dürfen sich nicht alleingelassen fühlen. Funkstille wäre hier das falsche Signal. Umso schöner ist es zu hören, dass unsere Schulen es geschafft haben, den Kontakt mit den Kindern zu halten und zahlreiche kreative Ideen dafür entwickelt haben. Ob über Onlineplattformen, Videokonferenzen oder andere Kanäle, haben sie sich um die Schülerinnen und Schüler gekümmert. Wir sind uns auch im Klaren, dass auch dies für alle Lehrkräfte eine Herausforderung darstellte. Die Kinder vermissen ihre Schule und die Lehrpersonen vermissen ihre Schülerinnen und Schüler. Dies wurde sehr deutlich durch die Corona bedingten Einschränkungen. Es hat uns auch gezeigt, dass ein noch langer Weg des digitalen Ausbaus unserer Schulen vor uns liegt. Wichtig ist aber auch, dass digitales Lernen nicht alles ersetzen kann. Es sollte als gute Ergänzung gesehen werden. Gerade jetzt ist es eine Möglichkeit sich auch außerhalb der Schule gut zu vernetzen und zu lernen.
Die CDU Fraktion bedankt sich bei allen Lehrerinnen und Lehrern für ihr Engagement und ihre kreativen Ideen mit Herausforderungen umzugehen.

Bericht der Fraktion KW 23 #S-Bahn

CDU-Regionalräte setzten auf Maßnahmenpaket „Qualitätsoffensive für den Schienenknoten Stuttgart (QSS)“ - der Ringschluss über die Fildern ins Neckartal ist ein wichtiger Bestandteil davon.

Die S-Bahn in der Region Stuttgart muss weiter verbessert werden. Die S-Bahn muss pünktlicher und der Fahrplan stabiler werden. Insbesondere im Hinblick auf die gestiegenen Fahrgastzahlen. Die S-Bahn ist ein kunden- und klimafreundliches Verkehrsmittel mit großer Akzeptanz und habe daher den Anspruch, zukunftsfähig weiterentwickelt zu werden. Für den Landkreis Esslingen sind mehrere Maßnahmen in der Qualitätsoffensive berücksichtigt, u.a. der gewünschte Ringschluss von den Fildern ins Neckartal. Dieser könnte unter Einbeziehung der Regionalbahn schon nach Inbetriebnahme von S21 realisiert werden, voraussichtlich 2025.
Neuer S-Bahnanschluss Nürtingen mit großer verkehrlicher Wirkung. Die Verlängerung der S-Bahn nach Nürtingen ist eine zentrale Maßnahme der Qualitätsoffensive. Dafür sind infrastrukturelle Anpassungen in den Bahnhöfen in Wendlingen, Oberboihingen und Nürtingen erforderlich.
Ringschluss mit Umstieg ins Neckartal. Nach Inbetriebnahme von Stuttgart 21 Ende 2025, wird durch die S-Bahn-Verlängerung nach Nürtingen, auch ein indirekter Ringschluss Realität. Für diese Maßnahmen sind rund 6 Mio. Euro Infrastrukturinvestitionen veranschlagt in der vom Verband Region Stuttgart (VRS) in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie an das Verkehrswissenschaftlichen Institut Stuttgart. Der indirekte Ringschluss „mit Umstieg“ ist ein erster aber wichtiger Zwischenschritt zum Ringschluss „ohne Umstieg“ ins Neckartal. Beachtlich ist hierbei das enorme Fahrgastpotential des klimafreundlichen Verkehrsmittels Bahn, das bereits mit der Realisierung des Zwischenschritts generiert werden kann.
„Nach der Realisierung vom 15-Min Takt im Außenbereich der Region Stuttgart, bleibt es unser Ziel den verbesserten 10-Min Takt nicht aus dem Blick zu verlieren und weiter daran zu arbeiten Verbindungen und Anbindungen zu schaffen, mit hoher verkehrlicher Wirkung. Dies wird auch positive Effekte auf die Mobilität in Leinfelden-Echterdingen haben,“ so Koch. Des Weiteren ist Koch sich sicher, dass die Qualitätsoffensive der S-Bahn auch in unserer Stadt zu spüren sein wird.

Informationen zur Biomüllentsorgung:
Auf Grund der Auswirkungen der Pandemie wurden Gespräche der Landkreisverwaltung Esslingen mit der Firma Scherrieble geführt. Ergebnis der Gespräche ist: die wöchentliche Biomüllentsorgung startet wieder ab Montag, 6. Juli 2020.
Der wöchentliche Abfuhrrhythmus endet dafür nicht Ende September, sondern wird
verlängert bis Anfang November 2020.

Bericht der Fraktion KW 22 #Mobilität

#Zusammenhalten #Zusammengestalten
„Leinfelden Neuer Markt“ - Verlängerung der Stadtbahnlinie U5 kommt

Nachdem der Gemeinderat bereits im April 2019 der Finanzierung der Verlängerung der Stadtbahnlinie U5 von Leinfelden Bahnhof zum neuen Haltepunkt „Leinfelden Neuer Markt“ zugestimmt hat, könnte nun doch noch im Herbst 2020 der Baustart erfolgen. Aufgrund der Schließung der Rathäuser als Folge der Corona-Schutzmaßnahmen wurde die öffentliche Auslegung der Planfeststellungsunterlagen für das Projekt unterbrochen. Die CDU geht davon aus, dass eine Lösung gefunden wird, das Planfeststellungsverfahren jetzt zügig abzuschließen. Die Verwaltung wurde beauftragt, mit dem Regierungspräsidium Stuttgart als Planfeststellungs- bzw. Anhörungsbehörde, eine rasche Auslegung der Pläne in LE zu vereinbaren. Um nach Abschluss des Planfeststellungsverfahrens und dem Erlangen des Baurechts die Maßnahme zügig umsetzen zu können, werden bereits jetzt Vorbereitungen zur notwendigen Baulogistik getroffen. Die CDU Fraktion LE begrüßt diese zeitsparende Vorgehensweise der Verwaltung ausdrücklich.
Mit der Verlängerung der Stadtbahnlinie wird das neue Baugebiet „Schelmenäcker“ sowie die bestehenden Wohngebiete im Süden von Leinfelden verkehrsgünstig an das Liniennetz der Stadtbahn Stuttgart angebunden. Baubeginn könnte noch im Herbst 2020 sein, eine Inbetriebnahme dann Ende 2021. Nach Fertigstellung wird die U5 weiterhin im 20-Minuten-Takt verkehren. Der Stadtteil Leinfelden wird dann von einem weiteren attraktiven und klimafreundlichen ÖPNV- Angebot profitieren. Bus, S-Bahn und auch die Stadtbahn bieten eine ideale Anbindung und tragen wesentlich zur Verkehrsentlastung bei, was letztendlich auch zu einem verbesserten Verkehrsfluss in unserer Stadt führen wird.

Bericht der Fraktion KW 21

#zusammenhalten #zusammengestalten

Neues Wohngebiet „Goldäcker“ in Echterdingen. Das Baulandentwicklungskonzept wird zum Erfolgsmodell und ermöglicht neuen „Wohnraum“ im Stadtteil Echterdingen möglich.
Die CDU-Fraktion im Gemeinderat sieht sich in Ihrer Entscheidung bestätigt, für das Baulandentwicklungskonzept gestimmt zu haben, das der Stadt LE die Möglichkeit gibt, Grundstücke gezielt für Wohnraumschaffung aufzukaufen, denn wir brauchen dringend Wohnraum. Das aktuelle Beispiel des geplanten neuen Wohngebietes „Goldäcker“ in Echterdingen zeigt, dass die Verkaufsbereitschaft der Eigentümer deutlich höher ist als erwartet. Die Stadt LE kann somit als Grundstückseigentümer in absehbarer Zeit entscheidend dazu beitragen, dass dort entwickelt und gebaut werden kann. Das städtebauliche Konzept sieht vor, die bisher offenen Siedlungsstrukturen der Nachbarschaft aufzunehmen und mit einer angemessenen Neubebauung zu arrondieren. Eine drei- bis fünfgeschossige Wohnbebauung westlich der „Goldäckerstraße“ wird durch Grünstreifen in drei überschaubare Baubereiche gegliedert, die sich jeweils um einen gemeinschaftlichen Wohnhof gruppieren. Insgesamt sollen damit rund 180 Wohneinheiten realisiert werden.

Qualitätsoffensive der S-Bahn bleibt das vorrangige Ziel der CDU Regionalfraktion
Trotz der durch Corona verursachten Krise, hält die CDU Regionalfraktion an der Umsetzung der „Qualitätsoffensive S-Bahn Stuttgart (QSS)“ fest. Bestärkt wird die CDU in ihrer Haltung durch einen überproportionalen Anstieg der Fahrgastzahlen. Die S-Bahn ist ein klimafreundliches Verkehrsmittel und hat daher den Anspruch zukunftsfähig weiterentwickelt zu werden. Die dafür vorliegende Qualitätsoffensive ist ein wichtiger Beitrag dazu. Wichtig zu wissen ist, dass die S-Bahn Stuttgart vom Verband Region Stuttgart (VRS) betrieben wird. Der VRS bestellt die Fahrzeuge und gibt den Takt für die S Bahn vor. Takt und Fahrzeuge müssen finanziert werden; auch darum kümmert sich der VRS. Trotz Corona wird es weiterhin Entwicklungen und Pendlerströme in der Region geben, auf die wir verkehrliche Antworten geben müssen. Dies können wir am besten mit dem klimafreundlichen Angebot einer S-Bahn, die leistungsfähig, zuverlässig, pünktlich und attraktiv ist.

Bericht der Fraktion KW 20

#Zusammenhalten – Zusammen gestalten
#Anpacken und Mitmachen
LE soll immer wieder blühen
Die CDU Fraktion im Gemeinderat von Leinfelden-Echterdingen hat in den vergangenen Wochen verschiedene Aktionen durchgeführt, um unseren Bürgerinnen und Bürgern hier und da ein Lächeln auf das Gesicht zu zaubern.

So wurden, z.B. auf Initiative von der ehemaligen Stadtverbandsvorsitzenden Claudia Zöllmer, Osterkörbe mit Aufmerksamkeiten an Pflegediensteinrichtungen in Leinfelden-Echterdingen verteilt. Dortige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen freuten sich über das unerwartete Dankeschön und die
Anerkennung Ihrer unersetzbaren Leistung, gerade in dieser Zeit.

Die nächste Aktion der Fraktion der CDU Leinfelden-Echterdingen startete letzte Woche. Nach dem Motto „LE soll immer wieder blühen“ verteilen wir in der Stadt eine Grußkarte unserer Fraktion mit einem Samentütchen für eine insektenfreundliche Blumenwiese. Mehr Natur in unserer Stadt! Das ist auch ein Ziel der CDU Fraktion. Um auch dieses Ziel zu erreichen, kann jeder einen Beitrag leisten, ohne großen Aufwand und das positive Ergebnis wird schon in wenigen Wochen sichtbar und erlebbar sein.
Ganz nach unserem Motto: Wir packen an, handeln heute und auch morgen. Die Mitglieder der CDU Fraktion, Céline Kühnel, Horst Duda, Theo Stäbler, Christian Vohl und Ilona Koch bleiben in Aktion.

Pressemitteilung 5. Mai 2020 "CDU erneuert Kritik am Mischverkehr"

Bericht der Fraktion KW 19

Ein Blick in die Zukunft der Mobilität.Klimaschutz braucht Investitionen.
Die CDU Fraktion Leinfelden-Echterdingen fordert erweiterten Infrastrukturausbau im
Schienenverkehr. Nah- und Fernverkehr brauchen getrennte Gleise, nur dann ist die
klimafreundliche Schiene in der Lage, auch auf den Fildern als wichtiger Teil der
Metropolregion Stuttgart, das veränderte Mobilitätsbedürfnis unserer Gesellschaft mit
einer leistungs- und zukunftsfähigen Infrastruktur zu bewältigen - auch auf den Fildern.
Der Verkehrsausschuss der Regionalversammlung Stuttgart hat nach Corona bedingter
Sitzungspause am Mittwoch 22.04.2020 in Stuttgart getagt. Dringend war die
Verkehrsausschusssitzung geworden, da zum Lenkungskreis der Projektpartner S21 am
24. April 2020, die Einführung der neuen Leit- und Signaltechnik Level 2 für den Bahnknoten Stuttgart als bundesweites Pilotprojekt zum Beschluss auf der Tagesordnung stand. Denn, ohne die Ausstattung aller Fahrzeuge der SBahnStuttgart mit Geräten für die neue Leit- und Signaltechnik ETCS L2 wäre das
Pilotprojekt der Bundesregierung „Digitaler Schienenknoten Stuttgart“ nicht realisierbar.
Die Umsetzung erfolgt in mehreren Etappen. Die ersten Etappen betreffen auch die SBahn-
Linien S2 + S3 auf der Filderbahn in Oberaichen, Leinfelden und Echterdingen sowie
in Richtung Flughafen/Messe bzw. Filderstadt.Die „Große Kreisstadt Leinfelden-Echterdingen“ erlebte unmittelbar, dass die S-Bahn zum Erreichen der Landesmesse und des Landesflughafen zunehmend als attraktives
Verkehrsmittel angenommen und genutzt wurde. Der kontinuierliche Anstieg der
Fahrgastzahlen, bis zum Ausbruch der Corona Pandemie, ist ein Beweis dafür. Die hohe
Anzahl der S-Bahn-Nutzer ist ebenso ein Beweis dafür, dass die Attraktivität eines
Verkehrsträgers entscheidend ist für die Verkehrsmittelwahl. „Es gilt daher, die
Attraktivität des Schienennahverkehrs weiter auszubauen, mit einem regelmäßigen 15-
Minuten-Takt die Attraktivität zu steigern, und Menschen dazu zu bewegen, vom Auto auf
die S-Bahn umzusteigen“, so die CDU Fraktionsvorsitzende in Leinfelden-Echterdingen,
Ilona Koch.
Das bedingt aber zwingend weiteren Infrastrukturausbau - auch auf der Gemarkung
Leinfelden-Echterdingen. Nur damit kann eine leistungsfähige und zukunftsfähige
Mobilität mit einem ungestörten öffentlichen Schienenpersonennahverkehr sichergestellt
werden.
Fazit: Eine direkte Anbindung der Gäubahn (Fernverkehr) über den Landesflughafen und
die Landesmesse Stuttgart an den Hauptbahnhof im Stuttgarter Talkessel, als
Vertragsbestandteil von Stuttgart21, braucht eine eigene Gleistrasse, um einen
attraktiven, zuverlässigen und leistungsfähigen sowie ungestörten
Schienenpersonennahverkehr zu sichern.
Seit der Entscheidung zu „S21“ haben sich die Rahmenbedingungen wesentlich verändert.
Dem muss heute Rechnung getragen werden, auch vor dem Hintergrund, dass der
Schienenverkehr immer noch das klimafreundlichste Verkehrsmittel ist und Investitionen
dafür als wesentlicher und wirksamer Beitrag zum Klimaschutz vertretbar sind.
„Klimaschutz braucht Investitionen und den Blick für Realitäten und Zukunft. Das sind wir
auch den Nachfolgegenerationen schuldig – und dies nicht nur in Leinfelden-
Echterdingen“, so Ilona Koch CDU Fraktionsvorsitzende in Leinfelden-Echterdingen und
Regionalrätin in der Regionalversammlung Stuttgart abschließend.

Bericht der Fraktion KW 18

#Zusammenhalten
Je länger die Corona-Krise anhält desto mehr Maßnahmen müssen ergriffen werden, um die Gesamtsituation zu stützen und zu stabilisieren. Die schrittweise Lockerung des Kontaktverbotes mit der Öffnung der Einzelhandelsgeschäfte zeigt, dass der Maßnahmenkatalog aktualisiert und der jeweiligen Situation angepasst werden muss, da sich der Kreis der „Betroffenen“ ständig verändert. Vor diesem Hintergrund darf nichts unversucht bleiben, die sichtbaren negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie so gering wie möglich zu halten. Der von der CDU-Fraktion bereits im März initiierte und im Gemeinderat beantragte Hilfsfonds COVID 19 war ein richtiger und wichtiger Auftakt. Er muss jetzt zu einem gemeinsamen Handlungsprogramm für Leinfelden-Echterdingen weiterentwickelt werden. Die CDU hat in Anbetracht der zunehmenden und veränderten Betroffenheit zwei Ergänzungen eingebracht. Diese betreffen das überwiegend ehrenamtlich tätige Vereinswesen und die Gastronomie in unserer Stadt. Hier müssen jetzt Entscheidungen getroffen werden, um einerseits Planungssicherheit zu geben und andererseits Perspektiven entwickeln zu können.
Ein Für oder ein Gegen das Krautfest 2020 ist eine solch wichtige Entscheidung, die jetzt getroffen werden muss. Nachdem sowohl die Landeshauptstadt München die „Wies’n“ und die Landeshauptstadt Stuttgart die „Was‘n“ abgesagt haben, ist eine Entscheidung zum Krautfest 2020 mit rund 50.000 Besuchern fällig. Das Krautfest wird von Vereinen durchgeführt und ist für diese eine ebenso wichtige Einnahmequelle wie für die Gastronomie in unserer Stadt. Die Planungen und Vorbereitungen fürs Krautfest laufen bereits. Umso wichtiger ist daher jetzt die Entscheidung zum Krautfest 2020. Die CDU Fraktion fordert daher schnellstmöglich eine Entscheidung zum „Krautfest 2020“. Auch mit Corona brauchen Vereine und Gastronomie Planungssicherheit und Perspektive.

Bericht der Fraktion KW 17

#Zusammenhalten

Die CDU Fraktion begrüßt die baldige Öffnung der Schulen in Baden-Württemberg hin zum 4. Mai 2020. Insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Bildungsgerechtigkeit ist es unbedingt notwendig, eine baldige Öffnung der Schulen in Aussicht zu stellen. Unsere Schülerinnen und Schüler haben ein Recht auf Schule. Auf der anderen Seite kann die Schule derzeit nur mit bestimmten Vorgaben und klaren Regelungen stattfinden. Die CDU Fraktion ist dankbar, dass die Kultusministerkonferenz hier eine klare Richtung vorgegeben hat. Wichtig ist es nun, Szenarien zu erarbeiten, wie die Schulöffnung umgesetzt werden kann. Hier sind praktikable Regeln mit Maß und Mitte gefragt. Die Schulen dürfen nun auf keinen Fall mit Auflagen von uns allein gelassen werden. Dies gilt auch für Leinfelden-Echterdingen.

Der CDU Fraktion ist eine verlässliche und nachhaltige Strategie ein zentrales Anliegen. Auch in Leinfelden-Echterdingen müssen wir insbesondere folgende Punkte achten. Unsere Schulen benötigen eine gewisse Vorlaufzeit, um sich auf die Öffnung vorzubereiten. Des Weiteren müssen klare Regelungen für den Schulalltag im Hinblick auf Hygiene und Mindestabstand definiert werden. Die Personalkapazitäten an unseren Schulen müssen im Auge behalten werden, insbesondere da es auch Lehrkräfte gibt, die zur Risikogruppe gehören. Im Hinblick auf die Öffnung gilt es auch in der Schule unsere Schülerinnen und Schüler weiter für Hygienemaßnahmen und die aktuelle Situation zu sensibilisieren und schrittweise den Alltag wieder zu Rekonstruieren. Der Gesprächsbedarf wird enorm sein und diesem muss ein Raum gegeben werden.

„Wir müssen unsere Schülerinnen und Schüler auch weiterhin vor Gefahren schützen und wir müssen kontinuierlich daran arbeiten, dass die Bildungsgerechtigkeit ausgebaut wird. Dazu gehört auch, dass wir sicherstellen, dass alle Schülerinnen und Schüler in Leinfelden-Echterdingen während des Homeschoolings Zugriff auf ein digitales Endgerät haben“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Céline Kühnel.

Bericht der Fraktion KW 16

In unserer Stadt Leinfelden-Echterdingen, im Landkreis Esslingen und in der Region Stuttgart

Trotz Corona geht die kommunalpolitische Arbeit weiter, anders als vor der Krise, aber sie wird fortgeführt. Besprechungen und Austausch finden überwiegend in Telefonkonferenzen und im schriftlichen Austausch per Mail statt. Per Umlaufbeschluss oder Eilentscheidung werden Entscheidungen getroffen. Die Handlungsfähigkeit, auch der Kommunalpolitik ist somit dokumentiert. Im Folgenden einige aktuelle Beispiele, die Auswirkungen auf Leinfelden-Echterdingen haben.

Z. B. Getroffene Entscheidung auf Kreisebene, im Landkreis Esslingen

Per Eilentscheidung hat Landrat Eininger die Bezuschussung von Schülertickets beschlossen. Landkreis Esslingen bezuschusst Schülertickets: Um die Eltern der betroffenen Schüler im Landkreis Esslingen zu entlasten und gleichzeitig ist es ein Versuch, die Busunternehmen zu stabilisieren.

Konkret: Für den Monat April 2020 wird der Landkreis den Eigenanteil der Eltern übernehmen.

Finanziert wird diese Subvention aus dem 100-Millionen-Soforthilfepaket des Landes BaWü. Nach dem Verteilerschlüssel stehen dem Landkreis Esslingen ca. 1,18 Millionen Euro zur Verfügung.

Z. B. Beschlussfassung im Verkehrsausschuss der Region Stuttgart

Per Umlaufbeschluss wurde die Stellungnahme des Verbands Region Stuttgart zur Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Verkehr zur Durchführung des Landesgemeindefinanzierungsgesetzes (LGVFG) beschlossen.

Inhaltlich ging es bei dem Beschluss um eine Stellungnahme des Verbandes zur Verwaltungsvorschrift zum Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes. Auf deren Basis erhält der Verband Region Stuttgart Fördergelder für Verkehrsmaßnahmen in der Region Stuttgart. Die VwV gestaltet insbesondere die neu aufgenommenen Fördertatbestände des LGVFG aus und regelt, inwieweit Planungskosten förderfähig sind. Zudem bedürfen der erhöhte Fördersatz klimafreundlicher Maßnahmen und eine Nachbewilligung bei erheblichen Kostensteigerungen einer Konkretisierung durch die Verwaltungsvorschrift.

Der Umlaufbeschluss ist auch ein Zeichen dafür, dass auch die Region in Krisenzeiten handlungsfähig ist. Als antragsberechtigter Zuwendungsempfänger war es wichtig, die Forderung des Verbands Region Stuttgart explizit in die Verwaltungsvorschrift aufzunehmen.

Alle getroffenen Eilentscheidungen und gefassten Umlaufbeschlüsse auf Gemeinde, Kreis und Regionalebene haben Auswirkungen, die es gilt im Blick zu haben während und nach der Corona-Krise. Es ist und bleibt viel zu tun, denn es ist wichtig, Entscheidungen zu treffen.

TERMINE:

Mitgliederoffene Fraktionssitzung am Montag, 20.04.2020, als Telefonkonferenz, Beginn 20 Uhr

Alle interessierten CDU-Mitglieder aus LE bitte anmelden bis spätestens Sonntag, 19. April 2020, per Mail, damit die Zugangsdaten für die Telefonkonferenz rechtzeitig zugesandt werden können.

Anmeldung bitte an: info@ilona-koch.de

Bericht der Fraktion KW 15

#Zusammenhalten

Die CDU Fraktion begrüßt die administrativen und temporären fiskalischen Maßnahmen, die seitens der Gemeindeverwaltung zur Entlastung betroffener Bürger, Familien, gewerblicher Unternehmen und Soloselbständigen angeboten werden. Weitere Entlastungen sind jedoch notwenig, da ein Ende der Ausnahmesituation derzeit noch nicht absehbar ist.
Für die CDU Fraktion in Leinfelden-Echterdingen ist klar, dass aus der momentanen Hilfe ein langfristiges Handlungsprogramm für die Betroffenen in unserer Stadt entstehen muss. Die jetzt angebotene Hilfe kann nur stabilisieren und dazu beitragen, dass Insolvenzen und Schließungen vermieden werden. Wichtiger aber ist, dass aus der „Coronahilfe“ ein verlässliches Handlungsprogramm entsteht, dass langfristig und nachhaltig wirkt. Die notwendigen Handlungsfelder sind bekannt und definiert. Einer sofortigen Umsetzung erster Maßnahmen steht nichts entgegen.
Jeder von uns kann dazu einen Beitrag leisten. Unterstützten Sie z.B. mit dem Kauf von Gutscheinen Ihr Lieblingsrestaurant, Ihren Lieblingsladen oder einen Theater- bzw. Konzertbesuch. Informationen dazu finden Sie auf dem Online-Markplatz Leinfelden-Echterdingen myle.de .

Bericht der Fraktion KW 14

Finanzielle Mittel in Höhe von 1 Million Euro sollen sofort und befristet bis 31.12.2020 aus dem städtischen Haushalt für die ortansässige Wirtschaft zur Verfügung gestellt werden. Bund, Land und Kommune müssen gemeinsame Solidarität für die Wirtschaft anbieten. Solidarität ist ein Prinzip, dass auf Gegenseitigkeit beruht. Begründung: In den letzten fünf Jahren hat die Große Kreisstadt Leinfelden-Echterdingen etwa 260 Millionen Euro an Gewerbesteuern eingenommen. Dies hat die Stadt vor allem der ortsansässigen Wirtschaft zu verdanken; kleineren und mittelständischen Unternehmen, dem Einzelhandel- sowie einigen Großunternehmen, die alle ihren Beitrag geleistet haben. Mitten in der durch die Corona-Pandemie ausgelösten weltweiten Krise befinden sich zahlreiche Unternehmen in einer existentiell extrem schwierigen Lage, viele Arbeitsplätze sind gefährdet; auch hier in Leinfelden-Echterdingen. Die unternehmerischen Tätigkeiten sind besonders beeinträchtigt. Störungen der Geschäftstätigkeit können in Lieferketten, beim Absatz von Produkten und Dienstleistungen, aber auch durch den Krankheitsausfall von Mitarbeitern auftreten. Dringend und vor allem jetzt ist es Aufgabe auch auf kommunaler Ebene, der betroffenen Wirtschaft in unserer Stadt zu helfen und zwar unkonventionell, unbürokratisch und sofort. Bund, Land, Kommune müssen gemeinsame Solidarität für die Wirtschaft bieten. Die kommunale Ebene darf sich bei dem Versuch, die Wirtschaft zu stützen, nicht wegducken und aus der Verantwortung stehlen, denn auch die kommunale Ebene, unserer Stadt Leinfelden-Echterdingen, profitiert seit Jahrzehnten von hohen Einnahmen, dank der zur Verfügung gestellten Arbeitsplätzen und einer außergewöhnlichen Standortgunst.

Einrichtung eines Hilfsfonds COVID-19 LE

Die CDU Fraktion Leinfelden-Echterdingen beantragt daher unmittelbare finanzielle oder auch administrative sowie temporäre mögliche fiskalische Entlastung auf kommunaler Ebene, für das örtlich ansässige Gewerbe in Zeiten der Krise. Ergänzend dazu wird die sofortige Bereitstellung von 1 Millionen Euro in einem Hilfsfond „COVID-19 LE“ gefordert, die der Unterstützung dienen und existentiellen Risiken entgegenwirken soll. Vom Einzelhändler, über den Handwerker und Solo-Selbstständigen bis zum Industrieunternehmen mit Hauptsitz in Leinfelden-Echterdingen, soll damit sofort und unkonventionelle sowie jetzt wirksame Unterstützung angeboten werden.

Möglicher Maßnahmenpakete

Administrative und temporäre fiskalische Entlastungsmaßnahmen:

Sofortige zinsfreie Stundung von Steuerzahlungen und Verzicht auf Säumniszuschläge, Stundungszinsen und Vollstreckungsmaßnamen in der Verantwortung der Stadt Leinfelden-Echterdingen. Verlängerung der Fristen für alle städtischen Zahlungsforderungen, die auf kommunaler Ebene eingezogen werden.

Finanzielle Soforthilfen aus dem Hilfsfonds, im Folgenden beispielhaft genannt

Erwerb von BDS-Gutscheinen durch die Stadt Leinfelden-Echterdingen

Kostenübernahme des Online-Marktplatzes „MyLE“

Kostenübernahme der Geschäftsstellen von BDS und IWV

Mietzuschuss für Gastronomie und Einzelhandel

Werbekostenzuschuss für das Amtsblatt für das ortsansässige Gewerbe

Sofortige Festlegung von weiteren Hilfsmaßnahmen durch die städtische Wirtschaftsförderung.

Wichtig ist, dass der Startschuss jetzt fällt und Maßnahmen begonnen und auch realisiert werden.

Bericht der Fraktion KW 13

CDU für zukunftsfähige Entwicklung und gegen Stillstand

Leinfelden-Echterdingen ist eine ganz besondere Stadt. Sie wurde erst im Jahr 1975 gegründet. Aus Stetten, Musberg, Leinfelden und Echterdingen ist in den letzten 45 Jahren eine gemeinsame Stadt mit einer ganz eigenen Identität gewachsen.

Besonders ist an unsere Stadt aber auch, dass wir eine spezielle Mitte in unsere Stadt haben. Eine Mitte zwischen Leinfelden und Echterdingen aus Feldern und Grün. Die CDU Fraktion spricht sich für einen Erhalt dieser regionalen Grünzäsur aus.

Dazu gehört auch, dass wir eine Stadtentwicklung entlang der Ortsränder sehen. Nicht aber in unserer grünen Mitte. Die Grünzäsur ist uns nicht nur aus Gründen des Naturschutz wichtig, sondern auch aus Gründen der Premium Standortqualität. Auch die Region legt bei ihren Planungen eine schützende Hand über unsere Felder und Grünflächen. Auf der anderen Seite steht auch immer wieder die Fragen im Raum, was im zentralen Raum zwischen Leinfelden und Echterdingen entwickelt werden kann. Ein zentrales Rathaus beispielsweise lehnen wir grundsätzlich dort ab. Zu unserer gesamtstädtischen Identität gehören auch unsere beiden Rathäuser in Leinfelden und in Echterdingen sie leisten einen wichtigen Beitrag der Ortskernbelebung und Ortskernprägung.

Diese gilt es zukunftsfähig und nachhaltig zu gestalten. Auf der Klausurtagung am 1. Februar 2020 in der Filderhalle, wurden dem Gemeinderat ausführlich Entwicklungsmöglichkeiten der grünen Mitte oder auch städtebauliche Fuge genannt, aufgezeigt. Der Freiraum und seine Ränder zwischen Leinfelden und Echterdingen wurden erörtert mit Dr. -Ing. Christine Baumgärtner, Referentin für Landschaftsplanung des Verbandes Region Stuttgart und Dr.-Ing. Fahrion von Werner Sobek Green Technologies. Stadtentwicklung klimaschonend und CO² sparend.

Wie sieht also die Gestaltung der Mitte aus? Über diese historische Frage gilt es nun nachzudenken und zu diskutieren. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, der Stadt und auch der Politik. Fest steht für die CDU heute schon, die grüne Mitte muss erhalten bleiben. Stadtentwicklung sehen wir entlang der Ortsränder als zukunftsfähig und nachhaltig.

Die CDU Fraktion stimmt dem Grundsatzbeschluss „Entwicklung in der Mitte“ zu.
http://le.nussbaum-eblaettle.de/2020/2020kw12b.pdf