politischer Stammtisch mit MdB Hennrich im Schwabengarten

Am Sonntagmittag hatten der Bundestagsabgeordnete Michael Hennrich und die CDU Leinfelden-Echterdingen zum politischen Gespräch in den Schwabengarten in Echterdingen eingeladen. Hauptgesprächsthema waren Umweltschutz und Klimawandel, doch auch andere Themen sollten weder in unserem Gespräch noch in der anstehenden Legislaturperiode zu kurz kommen. Um für die Zukunft gewappnet sein und um das, was heute schon gut ist, zu erhalten und an einigen Stellen noch besser zu machen, gilt für Michael Hennrich die Devise: "Deutschland muss einfacher, schneller und flexibler werden." Das gilt nicht nur im Bereich der Digitalisierung, die weiter vorangetrieben werden müsse. In allen Bereichen müsse überflüssige und zu starre Bürokratie abgebaut und die Infrastruktur verbessert werden.

Überschattet wurde die Diskussionsrunde von der schrecklichen Flutkatastrophe, die uns und unsere europäischen Nachbarn weiter in Atem hält. Eines wurde wieder einmal deutlich: Wenn die Katastrophe zuschlägt, sind die Schwächsten der Gesellschaft am stärksten betroffen. Man betrachte nur mit Schrecken die zwölf Toten, die im Heim für Lebenshilfe in Sinzig zu beklagen waren. Gezeigt hat sich aber auch: Katastrophen sind in ihrer Zerstörungswut nicht wählerisch; sie vernichten, was sich in ihnen in den Weg stellt.

Die entscheidende Frage lautet nun: Was ist zu tun? Es gilt nun mehr denn je, einen kühlen Kopf zu bewahren und die Herausforderungen sachlich anzugehen. Wie ist der Klimawandel zu bekämpfen, der als Hauptursache dafür zu sehen ist, dass sich Extremwettersituationen wie diese häufen und an Intensität und Zerstörungskraft zugenommen haben? Die CDU blickt dabei mit Hoffnung auch auf die Wissenschaft. Wie schon in der Coronakrise müssen die Impulse von denen kommen, die fachlich verankert sind, nicht von Scharlatanen und selbsternannten Gurus. Es reicht jedoch nicht, nur den Klimawandel zu bekämpfen - es gilt auch, die Sicherungsvorkehrungen zu verbessern, um auf künftige Katastrophen besser vorbereitet zu sein. Dazu müssen Zusammenhänge besser erforscht werden, und es müssen praktikable Lösungen her, mit denen Deutschland Vorbild für Europa und den Rest der Welt sein kann.

Eine Umweltpolitik, die nur auf Verzicht fußt, kann dabei nicht das Allheilmittel sein. Bei aller gerechtfertigten Ermahnung zur Mäßigung muss größer gedacht werden: im Einklang mit Wissenschaft und Wirtschaft, damit auch künftige Generationen glücklich leben können.
Darüber hinaus bestehe laut Herrn Hennrich Umweltpolitik jedoch nicht nur aus der dringend notwendigen Bekämpfung des Klimawandels. Auch ein schonender Umgang mit Rohstoffen und die Erhaltung der Natur dürften nicht ins Hintertreffen geraten. Ein Lösungsansatz unter vielen könne auch hierfür die Stärkung des Home Offices sein. Hennrich betont jedoch, dass dieses Thema vor allem in die Tarifdiskussionen gehöre. Der Staat müsse weiter Anreize schaffen, aber die konkrete Ausgestaltung könne nur am jeweiligen Arbeitsplatz erfolgen. Nur so werde Flexibilität gewährleistet, nur so werde zusätzliche unnötige Bürokratie vermieden.

MdB Michael Hennrich wird sich unter dem Motto: „Gutes geht noch besser“ auch zukünftig im Bundestag stark machen.

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